Aus Sonne, Biomasse, Erdwärme und industriellen Abwärmeprozessen gewinnt das Mikrokraftwerk der ergion GmbH Strom, Kälte und Nutzwärme. Möglich macht dies das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die thermodynamische Lösung von ergion ist aber nicht nur kleiner als die üblichen Dampfmaschinen, sondern läuft auch mit wesentlich niedrigeren Temperaturen, die zwischen 150 und 180 Grad Celsius liegen.
„Wir ermöglichen damit, an jedem Ort der Welt Strom zu produzieren und erhöhen den Wirkungsgrad von herkömmlichen Industrieanlagen oder Produktionsprozessen“, sagt Lothar Keck von ergion.
Das Mikrokraftwerk arbeitet emissions- und rückstandsfrei. Der Wartungsaufwand ist geringer als bei herkömmlichen Verfahren. Prototypen des Kraftwerks sind derzeit in Rostock, Mannheim und Thailand installiert. Neben einem breiten Spektrum an Einsatzgebieten möchte ergion auch den internationalen Markt erschließen.
Um das Potenzial seiner neuen Technologie optimal zu nutzen, standen für ergion bei WECONOMY der Erfahrungsaustausch und das Knüpfen neuer Kontakte im Vordergrund.
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