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182 Erfolgsgeschichten in 19 Jahren

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Glückliche Fotografin

Picum MT

2017

Garbsen

Autonome Werkzeugroboter für die Industrie – Das Ziel des 2017 gegründeten Startups Picum MT ist es, die Bearbeitung von großen Werkzeugen und Bauteilen für Flugzeuge, Schiffe und Autos zu vereinfachen. Anstatt diese Teile zu einer Maschine zu transportieren, erledigen autonome Werkzeugroboter die Arbeiten präzise vor Ort.

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HIGGS livestreaing technologies UG

2017

München

Livestream-Management mit wechselnden Kamera-Perspektiven – Higgs ist eine Software, mit der auch Laien professionelle Livestreams erstellen können. Als Zielgruppe hat das gleichnamige Münchener Startup alle Unternehmen im Blick, die Konzerte, Sport-Ereignisse, Konferenzen oder Produktvorstellungen veranstalten und diese live und mit Perspektivenwechsel veröffentlichen wollen.

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inveox GmbH

2017

Garching b. München

Gewebeproben effizient und zuverlässig handhaben – Die Gründer von Inveox wollen die Arbeit mit Gewebeproben vereinfachen und zugleich die Fehlerquote im Labor deutlich senken. Ihr Ziel ist es, die Krebsdiagnose für Patienten zuverlässiger und schneller sowie für die Pathologie wirtschaftlicher zu gestalten.

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Mecuris GmbH

2017

München

Prothesen aus dem 3D-Drucker: Passgenau in Funktion und Design – Ein künstlicher Fuß oder eine stabilisierende Schiene: Solche Produkte kommen heute vermehrt aus dem 3D-Drucker. Das Münchener Startup Mecuris ermöglicht zudem die individuelle Gestaltung von Prothesen und Orthesen für Fuß und Bein.

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memetis GmbH

2017

Eggenstein-Leopoldhafen

Intelligente Miniatur-Aktoren dank Formgedächtnis – Noch mehr Funktion auf immer weniger Raum – dies ist die Herausforderung in der Industrie in vielen Bereichen. Das Startup Memetis ermöglicht durch gezielte Strukturierung von hauchdünnen Folien aus Formgedächtnislegierung platzsparende und leistungsstarke Miniatur-Aktoren.

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Kinemic GmbH

2017

Karlsruhe

Den Touchscreen ohne Berührung steuern – Einen Computer mit Gesten steuern, ganz ohne Kameraerkennung, sondern anhand Bewegungen über ein sogenanntes Wearable: das haben die Gründer des seit 2016 bestehenden Startups Kinemic entwickelt.

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REVOLUTE

2017

Kassel

Bessere Getriebe für Zwei- und Vierräder – Innovative Ideen in der Getriebetechnik möchten die Gründer von Revolute umsetzen. Das junge Spin-Off aus der Universität Kassel hat bereits mehrere Patente auf sein Getriebekonzept angemeldet. Ziel ist es, die Effizienz von Fahrzeugen sowohl mit Verbrennungsmotor als auch Hybrid- oder Elektroantrieb signifikant zu steigern.

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Accemic Technologies gmbH

2016

Kiefersfelden

Kniffeligen Software-Fehlern auf der Spur – Viele sicherheitsrelevante Funktionen in Autos oder Flugzeugen werden heute bereits von intelligenten Kleinstrechnern – sogenannten eingebetteten Systemen – übernommen. Umso wichtiger ist es, dass solche Systeme in allen Einsatzsituationen reibungslos funktionieren. Entsprechend viel Geld wird bei der Software-Entwicklung investiert, um Programmierfehler aufzudecken und wichtige Leistungskriterien zu überprüfen. Das Startup Accemic Technologies aus Kiefersfelden bei München hat ein patentiertes Testsystem entwickelt, das solche Analysen effizienter und präziser machen soll, weil sie nicht nur statisch, sondern über einen beliebig langen Zeitraum im Life-Betrieb vorgenommen werden können. So kann auch Fehlern auf den Grund gegangen werden, die nur selten und unter speziellen Betriebsbedingungen auftreten und daher besonders schwierig zu finden sind. Die Gründer greifen dabei auf Daten zurück, welche die Prozessoren über eine Hardware-Schnittstelle bereitstellen. Der Prototyp des Gerätes soll ab Herbst 2016 mit renommierten Partnern aus den Bereichen Luftfahrt und Automobilbau getestet werden.

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Sensosurf GmbH

2016

Bremen

Präzise Diagnosen des Maschineninneren – In industriellen Anlagen geben Sensoren Auskunft über den Verschleiß und Wartungsbedarf einer Maschine. Sensosurf, ein Spin-off der Universität Bremen, hat ein Verfahren entwickelt, das noch genauere Aussagen über den Maschinenzustand erlaubt. Dabei werden die Maschinenteile bereits bei ihrer Herstellung mit einer hauchdünnen Messschicht versehen, deren eingeätzte Mikrostruktur es erlaubt, Belastungen dort zu messen, wo sie auftreten. Ein möglicher Verschleiß lässt sich so genau lokalisieren. In ihren vorgeschriebenen Abmessungen werden die Bauteile durch die sensorische Schicht jedoch nicht verändert. Alle Daten zum Maschinenzustand werden auf einem Server gesammelt und durch eine eigens hierfür entwickelte selbstlernende Software ausgewertet. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel die verbleibende Lebensdauer berechnen. Fertig entwickelt haben die beiden Unternehmensgründer bereits eine sensorische Profilschienenführung. Deren Schiene ist auf ihrer gesamten Länge mit einer Messschicht versehen. Ausgewählte Pilotkunden erproben das Produkt.

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Apium Additive Technologies GmbH

2016

Karlsruhe

3D-Drucker für Hochleistungspolymer – Polyetheretherketon (PEEK) ist ein Hochleistungspolymer, das in vielen Branchen, wie etwa dem Maschinenbau oder der Medizintechnik, sehr geschätzt wird: Der Kunststoff ist temperaturbeständig, zugfest, korrosionssicher, biokompatibel und nur schwer entflammbar. Allerdings ist seine Verarbeitung zu Bauteilen – mithilfe von Spritzguss oder Fräsen – relativ teuer und zeitaufwendig. Das 2014 gegründete Unternehmen Apium Additive Technologies, dessen Team sich fast ausschließlich aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) rekrutiert, hat den nach eigenen Angaben ersten FFF-3D-Drucker entwickelt, mit dem sich das Polymer auch bei geringen Stückzahlen kostengünstig verarbeiten lässt. FFF steht für „Fused Filament Fabrication“ und ist die gängigste und günstigste der 3D-Druck-Technologien. Die drei Gründer sind daher überzeugt, dass besonders der Mittelstand von ihrem Drucker profitieren kann, zumal das Gerät einfach zu bedienen ist. Inzwischen hat Indmatec die ersten selbst hergestellten Drucker international verkauft und ein weltweites Patent angemeldet. Anfang 2017 soll ein in Kooperation mit Heidelberger Druckmaschinen produziertes Serienmodell auf den Markt kommen.

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robedev GmbH

2016

Karlsruhe

Modulbaukasten für die Automatisierung der Kleinteilemontage – Mit klassischer Automatisierungstechnik lassen sich kleine Stückzahlen und kundenspezifische Konfigurationen kaum wirtschaftlich bewältigen. Daher werden gerade Kleinteile – etwa Schalen von Netzteilen oder Lüftungen für Armaturenbretter – oft noch per Hand montiert. Das Startup robodev, 2016 aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervorgegangen, bietet hierfür eine branchenunabhängige Automatisierungslösung. Die drei Gründer haben einen intelligenten Modulbaukasten entwickelt, zu dem standardisierte Einzelmodule, wie Bewegungs-, Greif- und Stereokamerasysteme gehören. Sie sind flexibel miteinander kombinierbar und einfach zu montieren. Ein Hybridkabel vernetzt alle Module und ermöglicht die Software-Anbindung. Auf einer lokalen Website erscheint daraufhin die Anlage in ihrer Struktur, nun müssen nur noch per Drag & Drop Verknüpfungen gezogen und Montage-Abläufe definiert werden. Programmierkenntnisse braucht man dafür nicht. Das Automatisierungssystem funktioniert sensorgestützt und ist selbstlernend. robodev ist zurzeit mit verschiedenen Pilotkunden in konkreten Verhandlungen. Ende 2016 soll der Modulbaukasten in die Serienproduktion gehen.

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Cevotec GmbH

2016

München

Komplexe Carbonbauteile in Serie fertigen – Carbon gilt als Werkstoff der Zukunft, weil es besonders leicht und stabil ist. Allerdings ist es in der Herstellung teuer, vor allem bei komplexen Bauteilen: Sie müssen in vielen Fällen in Handarbeit aufwendig zusammengelegt werden. Das Startup Cevotec, ein Spin-off der TU München, hat in einer Technologiepartnerschaft mit Airbus eine Lösung entwickelt, mit der es möglich ist, diesen Produktionsschritt des Zusammenlegens vollständig zu automatisieren. Dabei arbeitet Cevotec mit Carbonfaser-Stücken, sogenannten Patches, anstatt mit konventionellen Fasermatten. Eine selbstentwickelte Software optimiert die Ausrichtung und Position der einzelnen Patches, die dann von einem Faserband geschnitten und von zwei Robotern positionsgenau aufgebracht werden. In diesem additiven Fertigungsverfahren entsteht Patch für Patch das komplexe Bauteil. Dadurch kann nach Angaben der drei Gründer auch die Steifigkeit und Festigkeit verbessert und der Materialeinsatz um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Eine Prototypenanlage ist bereits im Einsatz, die derzeit mit einem Automatisierungspartner zur Serienreife gebracht wird. Potenzielle Kunden sieht Cevotec vor allem in der Luftfahrt- und Automobilbranche.

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