Aus guten Gründern erfolgreiche Unternehmer machen - WECONOMY

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Gewinner

Accemic Technologies GmbH, Kiefersfelden

Kniffeligen Software-Fehlern auf der Spur – Viele sicherheitsrelevante Funktionen in Autos oder Flugzeugen werden heute bereits von intelligenten Kleinstrechnern – sogenannten eingebetteten Systemen – übernommen. Umso wichtiger ist es, dass solche Systeme in allen Einsatzsituationen reibungslos funktionieren. Entsprechend viel Geld wird bei der Software-Entwicklung investiert, um Programmierfehler aufzudecken und wichtige Leistungskriterien zu überprüfen. Das Start-up Accemic Technologies aus Kiefersfelden bei München hat ein patentiertes Testsystem entwickelt, das solche Analysen effizienter und präziser machen soll, weil sie nicht nur statisch, sondern über einen beliebig langen Zeitraum im Life-Betrieb vorgenommen werden können. So kann auch Fehlern auf den Grund gegangen werden, die nur selten und unter speziellen Betriebsbedingungen auftreten und daher besonders schwierig zu finden sind. Die Gründer greifen dabei auf Daten zurück, welche die Prozessoren über eine Hardware-Schnittstelle bereitstellen. Der Prototyp des Gerätes soll ab Herbst 2016 mit renommierten Partnern aus den Bereichen Luftfahrt und Automobilbau getestet werden.

AddContents GmbH, Erlangen

AddContents – Auf Entdeckungsreise im unsichtbaren Netz – „Deep Web“ nennen sich die unendlichen Tiefen des Internets. Hier schlummern themenspezifische Datenbanken, die den meisten Nutzern jedoch verborgen bleiben. Denn diese sind mit normalen Suchmaschinen, also im „sichtbaren“ World Wide Web, nicht auffindbar. Die AddContents GmbH möchte das „Deep Web“ mit ihrer Online-Suchmaschine „Truffels.com“ für jeden einfach zugänglich machen.

„Die üblichen Suchseiten scheitern oft daran, dass Datenbanken kostenpflichtig sind. Truffels.com rechnet deswegen automatisch bei der Anfrage die Gebühren ab und kann so auf die Informationen zugreifen“, erklärt Volker Heise, Gründer der AddContents GmbH.

Auch gibt es Anbieter, die den Zugang zu ihren Inhalten nur gewähren, wenn die Suchanfrage in Echtzeit abläuft. Deswegen arbeitet Truffels.com nicht mit auf Servern gespeicherten Ergebnissen, sondern geht erst zum Zeitpunkt der Anfrage auf die Seiten und erfüllt somit die Zugriffsbedingungen.

AddContents setzt ihr Programm bisher bei großen Unternehmen ein. Um ihr Konzept der spezialisierten Suchmaschine weiter auszubauen, diskutierte der Internet-Experte bei WECONOMY mit den Managern über Vermarktungsmöglichkeiten sowie über Kundengewinnung.

AmbiGate GmbH, Tübingen

Virtueller Trainer für die Bewegungstherapie zu Hause – Millionen Deutsche leiden unter Rückenschmerzen, die volkswirtschaftlichen Kosten liegen bei rund 50 Milliarden Euro pro Jahr. Das Start-up AmbiGate hat mit eReha eine videospiel-basierte Bewegungstherapie für Zuhause entwickelt, die präventiv eingesetzt werden kann, aber auch eine physiotherapeutische Behandlung jenseits der Praxistermine sinnvoll ergänzt. Der heimische Fernseh- oder Computerbildschirm bildet dabei den virtuellen Übungsraum: Ein virtueller Trainer gibt Übungen vor, nach dem Gaming-Ansatz wird der Patient motiviert, Aufgaben zu erfüllen und so im Spielverlauf weiterzukommen. Über eine bewegungssensible 3D-Kamera analysiert die Software die Ausführungen und gibt unmittelbar Feedback zu falschen Bewegungen. Übungsfortschritte und krankheitsspezifische Parameter werden aufgezeichnet. So stehen dem Physiotherapeuten wichtige Informationen zur Verfügung, um den Übungsplan nach Bedarf anzupassen. Auch Termine für Präsenzsitzungen können über eReha koordiniert werden. Für die betriebliche Gesundheitsförderung haben die drei AmbiGate-Gründer ein angepasstes digitales System entwickelt.

Apium Additive Technologies GmbH (früher: Indmatec GmbH), Karlsruhe

3D-Drucker für Hochleistungspolymer – Polyetheretherketon (PEEK) ist ein Hochleistungspolymer, das in vielen Branchen, wie etwa dem Maschinenbau oder der Medizintechnik, sehr geschätzt wird: Der Kunststoff ist temperaturbeständig, zugfest, korrosionssicher, biokompatibel und nur schwer entflammbar. Allerdings ist seine Verarbeitung zu Bauteilen – mithilfe von Spritzguss oder Fräsen – relativ teuer und zeitaufwendig. Das 2014 gegründete Unternehmen Apium Additive Technologies, dessen Team sich fast ausschließlich aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) rekrutiert, hat den nach eigenen Angaben ersten FFF-3D-Drucker entwickelt, mit dem sich das Polymer auch bei geringen Stückzahlen kostengünstig verarbeiten lässt. FFF steht für „Fused Filament Fabrication“ und ist die gängigste und günstigste der 3D-Druck-Technologien. Die drei Gründer sind daher überzeugt, dass besonders der Mittelstand von ihrem Drucker profitieren kann, zumal das Gerät einfach zu bedienen ist. Inzwischen hat Indmatec die ersten selbst hergestellten Drucker international verkauft und ein weltweites Patent angemeldet. Anfang 2017 soll ein in Kooperation mit Heidelberger Druckmaschinen produziertes Serienmodell auf den Markt kommen.

ArtiMinds Robotics GmbH, Karlsruhe

Intuitive Roboterprogrammierung für die Industrie: ArtiMinds Robotics – Industrieroboter können heute erstaunlich präzise und schnell arbeiten. Allerdings fehlt ihnen das nötige Feingefühl, um etwa ein verrutschtes Bauteil zu korrigieren oder mit Varianzen umzugehen. Die spielen jedoch in vielen Fertigungsprozessen eine Rolle. Die Wissenschaft experimentiert deswegen bereits intensiv mit „kraftfühlenden“ (sensor-adaptiven) Roboterbewegungen. Das Start-up ArtiMinds Robotics, dessen Gründer alle vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) stammen, hat mit der Entwicklung einer nutzerfreundlichen Software den nötigen Link zwischen diesen Forschungserfolgen und einem wirtschaftlichen Einsatz in der Industrie gesetzt. Mit „ArtiMinds RPS“ können Werksmitarbeiter einem Roboter neue Aufgaben intuitiv beibringen, indem sie ihn am Arm nehmen und die geforderten Bewegungsabläufe ausführen. Dadurch wird automatisch ein komplexer Programm-Code generiert. Seit Mai 2015 verkauft ArtiMinds Robotics sein Softwareprodukt an Kunden im In- und Ausland, jetzt geht es den Gründern darum, ein Netzwerk von Vertragshändlern aufzubauen.

Asaphus Vision GmbH, Berlin

Gesichtserkennung selbst bei schlechtem Licht: Asaphus Vision – Das autonome Fahren ist das große Zukunftsthema der Automobilindustrie. Gesetzesbestimmungen in Europa erlauben es jedoch nicht, dass Fahrer ihr Auto ganz sich selbst überlassen. Daher gewinnen Assistenzsysteme an Bedeutung, die darauf achten, dass der Fahrer, wenn es darauf ankommt, aufmerksam ist. Asaphus Vision, ein Spin-Off der Universität Potsdam, hat eine solche Gesichtserkennungssoftware entwickelt, die für den Einsatz zur Fahreridentifizierung und -überwachung optimiert ist. Sie kommt mit unterschiedlichen Beleuchtungsverhältnissen und Verdeckungen klar und findet auf einem kleinen Chip Platz. Deswegen ist sie für eingebettete Systeme geeignet, der Hardware-Aufwand ist gering. In Zusammenarbeit mit Zulieferern arbeitet das fünfköpfige Gründerteam an der Entwicklung eines marktreifen Produkts. In den USA hat Aspaphus Vision bereits einen Kunden gefunden, der die Gesichtserkennungssoftware in Alkoholtestgeräten nutzen will.

Audiogent, Magdeburg

Einfach konsumierbar wie ein Hörbuch, interaktiv wie ein Computerspiel – so sollte das von Robert Lübke und Cornelius Huber entwickelte neue Medium sein. Heraus kam das interaktive Hörbuch, mit dem die Gründer von Audiogent eine neue Form des Geschichtenerzählens erfanden und beim dem die Hörer selbst den Verlauf der Geschichte bestimmen können.

Das interaktive Hörbuch ist einfach zu bedienen. Der Hörer braucht nur eines der gängigen Wiedergabegeräte wie PC, iPod, PDA, Smartphone oder Autoradio. Potentielle Kunden sind Liebhaber von Denk- und Fantasiespielen. Das interaktive Hörbuch ist jedoch auch für Geschäftsreisende, Touristen und sehbehinderte Menschen interessant. Als einziges Unterhaltungsmedium kann es einfach nebenbei konsumiert werden.

Mit dem interaktiven Hörbuch hat Audigent einen neuen Markt zwischen Hörbuch und Computerspiel geschaffen. Kooperationen mit Verlagen sind angestrebt. In Zukunft soll das Hörbuch auch zum interaktiven Lernen eingesetzt werden.

BAGPAX Cargo Systems e.K., Saarbrücken

BAGPAX – Unternehmen aus dem Kofferraum – Welche Gründe bewegen einen jungen BWL-Studenten, im Studium zu pausieren und sich völlig seiner Geschäftsidee zu widmen? Marvin Dominic Andrä faszinieren neue Ideen, die das Leben einfacher und komfortabler machen. Das treibt ihn an. „Entweder mache ich etwas ganz oder gar nicht. Und von dem Erfolg von BAGPAX bin ich hundertprozentig überzeugt“, sagt er. Der von ihm entwickelte BAGPAX ist ein flexibler Innenraum-Schutzbehälter, der den Kofferraum sauber hält – rundum verschließbar und in nahezu allen Autos einsetzbar.

Er transportiert Gartenabfälle, Werkzeuge, Fahrräder, Sportausrüstung oder Kinderwagen, ohne den Laderaum zu verschmutzen oder die Innenraum-Verkleidung zu beschädigen.

Die Idee für den BAGPAX kam Andrä, als er für seinen Vater Gartenabfällle wegfahren sollte. „Nach dem Entladen war der ganze Kofferraum trotz Abdeckplanen verschmutzt. Zur Krönung des Ganzen krabbelte eine dicke Spinne an der Windschutzschreibe“, beschreibt Andrä das Erlebnis, das seinen Erfindergeist anregte. Jedoch beließ er es nicht bei einem Geistesblitz. Systematisch ging er an die Umsetzung: 2004 wurde das Patent angemeldet, im Sommer 2006 ist die Markteinführung gelungen. Heute entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen BAGPAX Cargo Systems e.K. als Personengesellschaft den Universal-Laderaumschutz für PKW. Und Marvin Andrä hat noch viel vor. Mittelfristig will er mit seinem Unternehmen Markführer für Laderaumschutz in Deutschland werden, den BAGPAX weiterentwickeln, damit er auf weitere Fahrzeugarten passt, und international expandieren.

bankmark UG, Passau

Passgenaue Testdaten für jedes Datenbanksystem: bankmark – Wenn Big-Data-Systeme ausgebaut werden – zum Beispiel mit deutlich mehr Daten gefüttert werden – ist eine Überprüfung aller Funktionalitäten vor dem „Go-Live“ unerlässlich. Damit solche Testläufe realistisch sind, braucht man für sie geeignete Datensätze. Das 2013 gegründete Start-up bankmark hat sich darauf spezialisiert: Mit dem Softwareprodukt „Parallel Data Generation Framework“ (PDGF) ist das Passauer Unternehmen in der Lage, passgenaue Testdaten für jedes beliebige Datenbanksystem herzustellen – und das nach Angaben der vier Gründer um den Informatiker Tilmann Rabl „schneller und leistungsfähiger als jeder Datengenerator weltweit“. bankmark ist dabei noch nicht einmal auf die echten und in der Regel sensiblen Kundendaten angewiesen. Mithilfe eines sogenannten Schema-Extraktors können ebenso logische Zahlen wie verschiedene Textsorten – Namen oder Kundenbewertungen – erzeugt werden. Außerdem hat bankmark eine Software entwickelt, die eine umfassende Geschwindigkeitsmessung von Datenbanksystemen erlaubt.

benjamin GmbH, Braunschweig

Das Unternehmen entwickelt und vertreibt neuartige und effiziente Logistik- und Produktionssysteme auf Basis elektromagnetischer Felder. Dank Eigenintelligenz können die Strukturen des Systems immer wieder auf sich ändernde Situationen, Prozesse und Bedürfnis reagieren. So entsteht eine signifikante Leistungssteigerung und Ressourceneinsparung in Lager-, Umschlag- und Produktionsbereichen.

Lars Bergmanns Kunden in Industrie, Handel, Warenumschlag und öffentlichen Einrichtungen bedeutet dies in Zahlen: bis zu 70 Prozent Kosteneinsparung, 60 Prozent Raumersparnis und eine 170-fache Steigerung der Effizienz.

Blue Freedom GmbH (früher: Aquakin GmbH), Fürth

Kleinwasserkraftwerke für jeden Standort: Aquakinz – Wasserkraft ist als regenerative Energiequelle rund um die Uhr verfügbar. Angesichts gewaltiger Staudammprojekte wie etwa in China betrachten Umweltschützer ihren Ausbau jedoch mit Skepsis. Für eine umweltverträgliche, dezentrale und flexible Nutzung der Wasserkraft tritt das 2013 gegründete Unternehmen Aquakin ein. Das Fürther Start-up hat das nach eigenen Angaben kleinste und leichteste Wasserkraftwerk der Welt entwickelt: Die „Blue Freedom“ passt in jeden Rucksack, fließende Gewässer ab 20 Zentimeter Tiefe reichen für ihren Betrieb. Weitere, auch für den kommunalen Betrieb geeignete Kleinkraftwerke befinden sich in der Entwicklungs- und Pilotphase; darunter ein Linearkraftwerk für langsam fließende, flache Gewässer, das auch für Fische keine Barriere darstellen soll, und eine Rohrturbine, die es erlaubt, die Fließkraft in den Rohren der öffentlichen Wasserversorgung zu nutzen. Große Chancen für die eigenen Kraftwerke sehen die vier Aquakin-Gründer in Entwicklungs- und Schwellenländern. Deswegen stehen sie mit Stiftungen in Kontakt und prüfen die Möglichkeit einer Mikrokreditfinanzierung.

BlueID GmbH (früher: baimos technologies GmbH), Garching

GIDTEC – der blaue Zukunftsschlüssel – Die Gesellschaft für Identifikationstechnologie ist ein junges Unternehmen, das sich aus einem Seminarprojekt der Technischen Universität München entwickelt hat. Für einen Innovationswettbewerb von BMW entwickelten die Unternehmensgründer Markus Weitzel und Philipp Spangenberg die Idee vom digitalen Schlüssel – und gewannen. Mitte 2006 nahm GIDTEC seine Geschäftstätigkeit auf, der Prototyp ist bereit für den Markt. Für diesen wichtigen Prozessschritt bekamen die beiden Gründer hilfreiche Tipps der Topmanager bei WECONOMY.

BlueID heißt die neuartige Lösung im Bereich der digitalen Identifikationstechnologie. Als Anwendung für mobile Endgeräte wie Handy oder Blackberry stellt BlueID einen allgemeinen Schlüssel dar, der über Bluetooth mit einem zu schützenden Objekt kommuniziert. Auf das Mobiltelefon wird ein digitaler Schlüssel verschickt, der die automatische Identifikation etwa eines Fahrers gegenüber einem Fahrzeug ermöglicht. Indem für den Schlüssel unterschiedlich lange Gültigkeitszeiträume festgelegt werden können, kommt er für verschiedene Anwendungen in Frage: Soll er nur kurz gelten, eignet er sich für den Mietwagen oder das Hotelzimmer, lange Gültigkeit besitzt er etwa für das eigene Auto oder Haus. „Unsere Vision ist der digitale Schlüsselbund“, sagen Markus Weitzel und Philipp Spangenberg.

(seit September 2007 baimos technologies gmbh)

Bonial International GmbH (früher: Juno Internet GmbH), Berlin

Elektronische Prospekte erobern die Schnäppchenwelt – Ob das Eröffnungsangebot vom Elektrofachmarkt, der Ausverkauf vom Sportgeschäft oder die Sonderaktion im Supermarkt – Schnäppchen sind heiß begehrt. Doch die ständige Flut von Papierprospekten nervt viele Verbraucher. Oft zieren deswegen Schilder mit „Werbung einwerfen verboten“ die Hauseingänge oder die Prospekte wandern ungelesen in den Müll. Die Juno Internet GmbH hat mit kaufDA eine Lösung ohne Streuverluste entwickelt: Das Unternehmen stellt die Prospekte von Heimwerkermärkten und Discountern auf die Internetseite www.kaufda.de. Hier können Schnäppchenjäger übersichtlich und schnell die Angebotsprospekte ihrer lokalen Geschäfte digital durchblättern. Der Hintergrund: Immer mehr Verbraucher informieren sich online, bevor sie einkaufen gehen. Nebenbei schont das Geschäftsmodell die Umwelt. Juno Internet hat inzwischen rund 12.000 Städte auf seiner Internetseite. Gründer Christian Gaiser und sein Team arbeiten gerade an der Entwicklung einer Mobile-Variante.

Beim Gewinner-Wochenende stellte Gaiser den Top-Managern Fragen zur richtigen Positionierung und zu Verhandlungsstrategien mit großen Geschäftspartnern.

Brand.it GmbH (früher: teutu GmbH), Neuhausen

Ein Sonnenbad für Laptops – Sie bieten Flexibilität und Unabhängigkeit – Laptops sind aus dem Arbeits- und Privatalltag nicht mehr wegzudenken. Einziges Manko: Die Stromversorgung ist nicht immer verfügbar. Durch die innovative Geschäftsidee der teutu GmbH könnte das bald anders aussehen. Der Solar-Laptop des 2007 gegründeten Unternehmens bezieht einen Teil seiner Energie aus Sonnenlicht. Dahinter steckt eine Kombination aus einer zum Patent angemeldeten Anordnung von Solarzellen und einer intelligenten Ladeprozedur. Die Laufzeit kann dadurch um bis zu 40 Prozent verbessert werden. Gründer Markus Teufel plant nun den Schritt von den funktionierenden Prototypen zum ersten verkauften Solar-Laptop und ist auf der Suche nach Lieferanten und einem Partner für die Serienproduktion. Mit einigen großen PC-Herstellern ist er bereits im Gespräch.

Über die Frage, wie er sich bei Verhandlungen mit Großkonzernen positionieren solle, tauschte er sich mit den Top-Managern von WECONOMY aus.

c-LEcta GmbH, Leipzig

c-LEcta – Enzyme für die Industrie – Die c-LEcta GmbH ist ein Unternehmen der weißen Biotechnologie mit Sitz in Leipzig und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Vermarktung von Enzymen für industrielle Anwendungen. Enzyme sind Eiweißmoleküle mit katalytischen Eigenschaften. Sie kommen zum Beispiel als waschaktive Substanzen in Waschmitteln zum Einsatz, werden in der chemischen Industrie als Biokatalysatoren für die Synthese eingesetzt oder finden in der Biokraftstoff-Industrie für den Aufschluss und die Verzuckerung der pflanzlichen Rohstoffe Verwendung.

Im Bereich der industriellen Enzyme ist die c-LEcta GmbH ein Systemanbieter, der seine patentgeschützte Technologie-Plattform für die Entwicklung von neuen, hochwertigen Enzym-Produkten bevorzugt in strategischen Partnerschaften einsetzt. Die c-LEcta GmbH ist im Jahr 2004 als Ausgründung aus der Universität Leipzig gestartet und beschäftigt momentan 20 Mitarbeiter. Zu den Gründungsmitgliedern gehört Dr. Marc Struhalla, Geschäftsführer des Unternehmens, der auch die Bewerbung für das Netzwerk-Wochenende eingereicht hatte. Beim Weconomy-Treffen bekam er entscheidenden Input zu den großen Herausforderungen, die sein Unternehmen in den nächsten zwei Jahren meistern will: „Wir müssen den Tätigkeits-Schwerpunkt der c-LEcta GmbH von der Forschung auf die Produktion verschieben.“

CAVI Int. GmbH, Hamburg

Online-Shopping2 – Die silberne Pailetten-Jacke von Britney Spears, das neue Album von U2 oder das Tattoo von Eminem – mit der neuen Video Overlay-Technik der CAVI Int. GmbH können Internetnutzer Produkte direkt aus dem Clip kaufen, den sie sich gerade ansehen. Oder solche, die thematisch dazu passen. Der Vorteil: Der Shop ist in das Video integriert, so muss der Kunde nicht erst andere Seiten aufrufen, sondern kann sofort bestellen – und das mit nur fünf Klicks. Daher auch der Name des 2008 gegründeten Unternehmens, der sich von „Click after view“ ableitet. Geschäftsführer Dominik Reisig und sein Team haben bereits eine erste Demo-Version auf einer bekannten Video-Plattform getestet und arbeiten nun an der Anbindung an ein komplett automatisiertes Logistiksystem.

Beim Netzwerk-Wochenende konnte Reisig von den Geschäftsführern und Vorstandsvorsitzenden vor allem erfahren, wie sie Aufgaben- und Kompetenzbereiche eines erfolgreichen Managers definieren.

Cevotec GmbH, München

Komplexe Carbonbauteile in Serie fertigen – Carbon gilt als Werkstoff der Zukunft, weil es besonders leicht und stabil ist. Allerdings ist es in der Herstellung teuer, vor allem bei komplexen Bauteilen: Sie müssen in vielen Fällen in Handarbeit aufwendig zusammengelegt werden. Das Start-up Cevotec, ein Spin-off der TU München, hat in einer Technologiepartnerschaft mit Airbus eine Lösung entwickelt, mit der es möglich ist, diesen Produktionsschritt des Zusammenlegens vollständig zu automatisieren. Dabei arbeitet Cevotec mit Carbonfaser-Stücken, sogenannten Patches, anstatt mit konventionellen Fasermatten. Eine selbstentwickelte Software optimiert die Ausrichtung und Position der einzelnen Patches, die dann von einem Faserband geschnitten und von zwei Robotern positionsgenau aufgebracht werden. In diesem additiven Fertigungsverfahren entsteht Patch für Patch das komplexe Bauteil. Dadurch kann nach Angaben der drei Gründer auch die Steifigkeit und Festigkeit verbessert und der Materialeinsatz um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Eine Prototypenanlage ist bereits im Einsatz, die derzeit mit einem Automatisierungspartner zur Serienreife gebracht wird. Potenzielle Kunden sieht Cevotec vor allem in der Luftfahrt- und Automobilbranche.

Channel Pilot Solutions GmbH, Hamburg

Produkte automatisch in Online-Shops präsentieren: Channel Pilot – Optimale Präsenz auf dem immer unübersichtlicheren Online-Markt mit seinen zahlreichen Verkaufsportalen: Was für Versandhändler und Shop-Betreiber ein Muss, aber auch eine Herausforderung ist, das bietet das 2012 gegründete Start-up Channel Pilot Solutions automatisiert an. Mithilfe der gleichnamigen E-Commerce-Software können die Anbieter ihre Produkte auf allen relevanten Online-Markplätzen sowie in Preissuchmaschinen listen, aber auch analysieren und optimieren. Module zur Marktpreisanalyse sowie zum Suchmaschinenmanagement stehen ebenfalls zur Verfügung. Rund ein Drittel der deutschen Top-500-Webshops nutzt ChannelPilot bereits. Das 2012 von Mirko Platz, Lars Niemann und Ralf Priemer gegründete Unternehmen hat inzwischen ein erstes Auslandsbüro in Paris eröffnet, die weitere Internationalisierung ist geplant.

Concentrix Solar GmbH, Freiburg

Die geballte Kraft der Sonne – Eine neue Generation der Solartechnik zu etablieren, hat sich die Concentrix Solar GmbH zum Ziel gesetzt. Dabei soll die neuartige Konzentrator-Photovoltaik-Technologie namens FLATCON mit Hilfe einer Fresnel-Linse die Sonneneinstrahlung fünfhundertfach bündeln. Hocheffiziente, kleine Solarzellen wandeln das Licht dann direkt in elektrischen Strom um. Concentrix Solar liefert die Kraftwerke komplett und schlüsselfertig. Entwickelt wurde die Technologie in mehrjähriger Forschungsarbeit insbesondere am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg. Im Vergleich zu konkurrierenden Modellen wie solarthermischen Kraftwerken und konventionellen Silizium- oder Dünnschicht-Solarzellen erreicht FLATCON deutlich höhere Wirkungsgrade und kann so die Nachfrage nach Anlagen mit größerer Leistung bedienen.

Hansjörg Lerchenmüller, Vorstandschef des 2005 gegründeten Unternehmens, diskutierte bei WECONOMY Möglichkeiten der Internationalisierung und der Exportfinanzierung.

COUPIES GmbH, Köln

Seit der Aufhebung des Rabattgesetzes 2001 ist Couponing das am schnellsten wachsende Marketinginstrument Deutschlands. Jedoch empfinden viele Kunden Papiercoupons als umständlich. Außerdem bieten sie kaum die Möglichkeit Kundeninformationen zu erheben. COUPIES bringt Rabatte und Coupons aufs Handy. Als führende deutsche Plattform für Mobile-Couponing vereint das Unternehmen lokale Angebote und bundesweit einlösbare Coupons in einer mobilen Applikation. Die Angebote werden in Echtzeit angeboten, internetbasiert gefiltert und können sofort eingelöst werden. Die Kunden erhalten hierbei keine Kurznachrichten. Insbesondere für kleine Unternehmen stellt die von Frank Schleimer und seinem Team entwickelte Anwendung einem Gewinn dar. Sie können nun mit minimalem Aufwand und ohne Investitionen in Hardware eigene Werbung mit Coupons durchführen.

CureVac GmbH, Tübingen

CureVac – Krebs bekämpfen mit Boten-RNA – CureVac ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf dem Gebiet der Krebs-Immuntherapie mit Hilfe von modifizierter Boten-RNA (messenger Ribonukleinsäure) unter dem Markennamen RNActive® Pionierarbeit leistet. Im Jahr 2000 als ein Spin-off der Tübinger Universität gegründet, konzentriert sich das Team von CureVac auf die Krebstherapie mit Hilfe von RNA.

Ingmar Hoerr, heute CEO von CureVac, legte durch wissenschaftliche Studien den Grundstock. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 35 hochspezialisierte Mitarbeiter und befindet sich weiter auf Wachstumskurs – nicht zuletzt dank der 2005 erfolgten Finanzierung durch den SAP Mitgründer Dietmar Hopp.

Das Molekül RNA, das im Aufbau der DNA sehr gleicht, wurde lange wegen seiner biochemischen Instabilität und schwierigen Handhabung als unbrauchbar für den direkten immuntherapeutischen Ansatz beim Menschen angesehen.

In der Regel wurde daher meist die stabilere DNA angewendet, um genetische Informationen in Empfängerzellen zu transportieren. Allerdings ist dies mit Risiken verbunden, weil die Wirkdauer des DNA-Medikamentes nicht kontrolliert werden kann. Es kann also zu unerwünschten Interaktionen mit dem Genom des Patienten kommen. Diese Risiken bestehen nicht bei RNActive®, weil diese nachweislich nicht in den Zellkern eindringt. RNActive® kann mittlerweile als Wirkstoff und Arzneimittel zur klinischen Prüfung in eigenen Reinräumen produziert werden – CureVac hat sich damit erfolgreich von einem rein forschungsorientierten zu einem biopharmazeutischen Unternehmen gewandelt. Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung ist ein rasches Wachstum vorgezeichnet. So fragt sich Ingmar Hoerr: „Wie verkraftet eine Firma schnelles Wachstum, und wie werden neue Mitarbeiter rasch integriert, motiviert und herausragende Leistungen erzielt?“ Antworten auf seine Fragen gab es auf dem Netzwerk-Wochenende

DEON GmbH & Co. KG, Berlin

Digitale Arbeitsplätze im Kinoformat: DEON GmbH & Co. KG – In vielen Besprechungsräumen stehen sie noch – Flip Charts, Magnetwände und Projektoren. Während in der Arbeitsweise Einzelner digitale Techniken nicht mehr wegzudenken sind, haben sie in Workshop- oder Meeting-Räumen oftmals noch nicht Einzug gehalten.

Die DEON GmbH & Co. KG hat speziell für die Zusammenarbeit in der Gruppe ein System für digitales Arbeiten entwickelt. Zu ihrem System mit dem Namen Join zählen großformatige, hoch auflösende Anzeigeflächen, bis zu 25 integrierte Tablet-PCs in einem Raum und zahlreiche Applikationen, die eine effiziente Zusammenarbeit unterstützen und eine moderne Arbeitsästhetik vermitteln. Die Steuerung erfolgt mit sogenannten Join-Controllers. Ähnlich einem Laserpointer steuert er die Maus aus einem beliebigen Abstand und die Nutzer skizzieren und kommentieren wie mit einem Stift. USB-Schnittstellen ermöglichen zudem die Kommunikation mit anderen Geräten und Exportfunktionen wandeln Dokumente in gängige Formate um.

Dr. Lehnhardt Consult GmbH, Berg

publicBox – Bunt bedruckt ist gut geworben – Rund 850 Millionen Quadratmeter ungenutzte Werbefläche in Deutschland brachten Christian Klammer und Jana-Maria Lehnhardt auf ihre Geschäftsidee: Werbung auf Versandkartons. Damit reagieren die beiden Marketingfachleute auf die Nachfrage nach neuen Werbeträgern. Denn Fernsehspots werden oft weggezappt, Anzeigen überblättert. „Mit bedruckten Versandkartons können wir Botschaften effizient platzieren, denn die Aufmerksamkeit des Konsumenten ist sehr hoch, wenn er seine Ware erhält“, erläutert Klammer.

publicBox bietet einen Komplettservice an: von der Marktforschung, der Konzeptionierung, über das Design bis hin zur Produktion und Logistik.

Kunden können je nach Zielgruppe und Produkten auswählen und die entsprechenden Versandkartons mit ihrer Werbung anfertigen lassen. publicBox liefert die Verpackungen dann kostenfrei an ausgesuchte Vertriebspartner, die sich verpflichten, ihre Ware in den überlassenen Kartons zu versenden.

Von WECONOMY erhoffte sich publicBox Kontakte zu Entscheidungsträgern, die sie bei der weltweiten Etablierung ihres Geschäfts unterstützen können.

enymotion GmbH, Heilbronn

Das Heilbronner Unternehmen von Dr. Steffen Wieland und Dominic Schlüssel hat sich der Brennstoffzelle verschrieben.

Diese hat gegenüber klassischen Energiequellen erhebliche Vorteile, insbesondere wenn es um Kapazität, Komfort und Flexibilität geht. Die derzeit am Markt erhältlichen Brennstoffzellenkomponenten oder Systeme benötigen jedoch reinen Wasserstoff oder Methanol. Für beide Energieträger wird in absehbarer Zeit keine Infrastruktur verfügbar sein. Die von enymotion entwickelte Brennstoffzelle namens „enyware“ nutzt als Energieträger handelsübliches Campinggas. Größe, Gewicht und Leistung wurden optimiert. Die Brennstoffzelle zeichnet sich durch schnelle Startzeiten und ein dauerhaft robustes An- und Abfahrverhalten aus. Als fast emissionsfreies Stromaggregat eignet sich „enyware“ optimal für Bootfahrer, Camper oder Reisemobilfahrer. Neben dem Einsatz im Freizeitsektor kann die Brennstoffzelle der enymotion GmbH auch in der Industrie verwendet werden.

ergion GmbH, Mannheim

ergion – Kleines Kraftwerk mit großer Wirkung – Aus Sonne, Biomasse, Erdwärme und industriellen Abwärmeprozessen gewinnt das Mikrokraftwerk der ergion GmbH Strom, Kälte und Nutzwärme. Möglich macht dies das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die thermodynamische Lösung von ergion ist aber nicht nur kleiner als die üblichen Dampfmaschinen, sondern läuft auch mit wesentlich niedrigeren Temperaturen, die zwischen 150 und 180 Grad Celsius liegen.

„Wir ermöglichen damit, an jedem Ort der Welt Strom zu produzieren und erhöhen den Wirkungsgrad von herkömmlichen Industrieanlagen oder Produktionsprozessen“, sagt Lothar Keck von ergion.

Das Mikrokraftwerk arbeitet emissions- und rückstandsfrei. Der Wartungsaufwand ist geringer als bei herkömmlichen Verfahren. Prototypen des Kraftwerks sind derzeit in Rostock, Mannheim und Thailand installiert. Neben einem breiten Spektrum an Einsatzgebieten möchte ergion auch den internationalen Markt erschließen.

Um das Potenzial seiner neuen Technologie optimal zu nutzen, standen für ergion bei WECONOMY der Erfahrungsaustausch und das Knüpfen neuer Kontakte im Vordergrund.

evalu GmbH, München

Mobiler Lauftrainer via Smartphone – Nicht jeder kann sich einen Personal Trainer leisten, der die eigenen Joggingausflüge kritisch begleitet. Das Münchener Unternehmen evalu hat stattdessen eine intelligente Einlegesohle für den Sportschuh entwickelt, die mit einer sensorgestützten App kombiniert ist. Individuelle Tipps für ein effizientes und nachhaltiges Lauftraining erhält der Läufer so direkt auf das Smartphone. Ein Sensor misst beispielsweise die vom Körper beim Auftreten auf den Boden übertragene Kraft, woraufhin die App warnt, wenn der Laufstil zu sehr zulasten der Kniegelenke geht. Andere Sensoren helfen, die Situation des Läufers zu erfassen sowie Geschwindigkeit und Strecke darzustellen. Für die Entwicklung ihres „mobilen Lauftrainers“ haben sich die vier evalu-Gründer wissenschaftliche Partner aus dem Bereich Biomechanik von der TU München und der Berliner Charité ins Boot geholt. Bei der Sportfachmesse ISPO Anfang 2016 wurde ein erster Prototyp präsentiert, Anfang 2017 will evalu mit seinem Produkt an den Markt gehen

F. O. Bags GmbH (vormals: ergobag), Köln

Bücher, Hefte, Mäppchen, Trinkflasche, Brotdose, Sportsachen – in der Summe wird jeder Kinderrücken Schulweg für Schulweg durch ein stattliches Gewicht belastet. Der von Sven-Oliver Pink und seinem Team entwickelte ergobag  kombiniert das ergonomische Konzept von Trekking-Rucksäcken mit all dem, was ein Schulranzen heute leisten muss. Durch seine flexible Form passt sich der Rucksack an den Kinderrücken an. So können auch zierliche Kinder den ergobag tragen. Die Tragegurte und die Rückenpolsterung sind verstellbar und können so mit dem Nutzer „wachsen“. Dass sich Design und Funktionalität gut miteinander vereinbaren lassen, beweisen die austauschbaren „Kletties“, mit denen die Kinder ihren Rucksack individuell gestalten können.

Seit Dezember 2014 trägt das Unternehmen den Namen F. O. Bags GmbH. Neben der Kernmarke ergobag haben die Gründer das Produktportfolio für Kindergarten- und Schulkinder um die Marken Affenzahn und satch erweitert. Außerdem kreiert und vertreibt das Unternehmen mit den Marken AEVOR und pinqponq Produkte für den Bereich Lifestyle. Mit A E P und der Traditionsmarke Offermann für den Business-Sektor wird die Produktpalette abgerundet.

FACTON GmbH, Potsdam

FACTON: Kostenkontrolle durch Zugriff für alle – Wie hoch die Kosten für die Produktion eines neuen Produktes tatsächlich sind, erkennen die Hersteller komplexer Güter in den allermeisten Fällen erst nach dem Start der Produktion. Die Ursache liegt darin, dass diverse Teile, Baugruppen, Materialien, Zulieferer und Betriebsmittel geplant, zusammengestellt, kalkuliert und immer wieder verändert werden, bis schließlich eine Berechnungsgrundlage vorhanden ist. Die Gefahr dabei ist, dass Einsparpotenziale nicht oder zu spät erkannt werden, Kalkulationsfehler entstehen, die Kosten falsch berechnet werden und sich damit die Marktreife eines Produktes verzögern kann.

Den Brüdern Thoralf und Martin Nehls war dieses Problem schon früh aufgefallen. Nach Erfahrungen im eigenen Ingenieurbüro und bei einem PKW-Hersteller machten sie sich daran, nach einer Lösung zu suchen und gründeten die FACTON GmbH. Ihre Entwicklung ist eine IT-Lösung, mit der frühzeitig Produktkosten systematisch und abteilungsübergreifend kalkuliert und reduziert werden können. FACTON bietet die Möglichkeit, Produkte mit höherer Qualität zu niedrigeren Kosten zu entwickeln.

1998 gründeten die Brüder das Unternehmen in Dresden, heute ist die FACTON GmbH nach eigenen Angaben der führende Software-Anbieter für Cost Process Optimization (CPO). Das langfristige Ziel ist der Börsengang des Unternehmens, „für dieses Jahr streben wir den weiteren Ausbau der internationalen Marktpräsenz an“, so Thoralf Nehls. Dafür lieferte das Weconomy-Treffen wichtige Impulse.

Factor-E Analytics GmbH, Berlin

Energie- und Produktionsmanagement über elektrische Leistungsmessung: Factor-E Analytics – Die Produktivität einer Industrieanlage hängt auch daran, wie viel man über sie weiß. Unternehmen benötigen daher Systeme, die ihnen möglichst in Echtzeit Informationen zur Performance, Kapazitätsauslastung und Energieeffizienz liefern. Allerdings sind vorhandene Softwaresysteme teuer und mit einem hohen Integrationsaufwand verbunden. Das Berliner Start-up Factor-E Analysis nutzt einen anderen Weg, über den es möglich ist, auch Industrieanlagen ohne digitale Schnittstellen zu vernetzen: Die cloud-basierte Analyse-Plattform, die die drei Gründer Ioannis Relakis, Stylianos Chiotellis und Deepak Srinivasan entwickelt haben, fußt auf einer kontinuierlichen Messung der elektrischen Leistung  angeschlossenener Maschinen. Darüber lassen sich Kenntnisse nicht nur zum Energieverbrauch, sondern auch über Maschinenzustände – wie Auslastung und Stillstand – gewinnen und Prognosen zum Wartungsbedarf ableiten. Nach Angaben von Factor-E Analysis sind so Produktivitätssteigerungen um bis zu 30 Prozent möglich. Ein erster Pilotkunde will die Plattform jetzt testen.

FAZUA GmbH (früher: evation GbR), München

Zwei Fahrräder vereint: evation – Das Evation-Bike ist eine Kombination aus E-Bike und Mountainbike – ein E-Mountainbike. Das innovative Antriebssystem von Evation vereint Gewicht, Fahrverhalten und Design eines Mountainbikes mit der bedarfsgesteuerten, leistungsfähigen Motorunterstützung eines E-Bikes. Der nur 3,7 Kilogramm leichte Antriebspack lässt sich mit einem Handgriff aus dem Unterrohr des E-Mountainbikes ausklicken und durch eine Blende ersetzen. So kann der Fahrer jederzeit entscheiden, wann er sein E-Bike in ein Mountainbike umrüsten möchte oder umgekehrt.

Fit Analytics GmbH (früher: UPcload GmbH), Berlin

Passt garantiert: UPcload GmbH – Für den Käufer ist es ärgerlich und für den Anbieter teuer – Rücksendungen von online bestellten Kleidungsstücken, die nicht passen, möchten beide Seiten gerne vermeiden.

Upcload löst dieses Problem, denn das Berliner Unternehmen hat eine Technologie für Online-Shops entwickelt, die Fehlkäufe reduziert. Eine Webcam nimmt die Körpermaße des potentiellen Käufers vor dem Bildschirm auf und vergleicht diese mit gespeicherten Parametern der angeboten Kleidung. Auf Basis der Messdaten wird den Kunden Kleidung in der richtigen Größe und Passform empfohlen. Der Käufer benötigt nur eine Internetverbindung und eine Laptopkamera. Nach aufgenommen Körpermaßen erhält er eine Upcload-ID und kann bei jedem Shop im Upcload-Netzwerk von Zuhause einkaufen.

flinc AG, Dieburg

Als erster Dynamic Ridesharing Service verbindet flinc internetfähige Navigationssysteme und Smartphones. Durch eine Echtzeitanalyse von Verkehrsbewegungen vermittelt das System innerhalb weniger Minuten Mitfahrgelegenheiten in Autos und anderen Verkehrsmitteln. Auch spontane Kurzstrecken sind dabei kein Problem.

Die Idee des Dynamic Ridesharing ist nicht neu, die Umsetzung durch flinc schon. Alle profitieren: Die Mitfahrer können sich flexibel und günstig fortbewegen, die Fahrer reduzieren ihre eigenen Kosten. Auch die Partnerunternehmen, wie Navigationssystemhersteller oder Mobilfunkanbieter, können sich durch das Anbieten der Anwendung ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen. Nicht zuletzt wird die Umwelt entlastet und CO2 eingespart.

Die vom flinc-Team um Dr. Klaus Dibbern entwickelte Smartphone-App errechnet ebenfalls den Fahrtpreis und ermöglicht durch das Ein-Click-Bezahlsystem eine schnelle Begleichung der Rechnung.

Fruitcore GmbH, Konstanz

Kleiner Industrieroboter für den Mittelstand – Das Konstanzer Start-up Fruitcore hat „Horst“ entwickelt – einen kleinen Industrieroboter, der vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen einen bezahlbaren und schnellen Einstieg in die Automatisierung ermöglichen will.

Gastros Switzerland AG (früher: InductWarm GbR), Radolfzell

Unsichtbar gut – Speisen, die weder kalt noch verkocht sind, weißes Porzellan, ein stimmiger Gesamteindruck – hierfür möchte der 20-jährige Abiturient Timo Hafner mit seiner innovativen Warmhalte-Technologie für Hotel und Gastronomie sorgen. InductWarm nennt sich das ausgeklügelte System zum Warmhalten von Speisen – es besteht aus einem Tisch mit verdeckt angebrachten, induktiven Wärmeelementen sowie speziell beschichteten Porzellanschalen. Dahinter steckt das bekannte Prinzip des Induktionsherdes, das den Warmhalte-Techniken mit Gaskochern und Wasserbädern in mehreren Punkten überlegen ist: InductWarm ist energiesparender als die herkömmlichen Varianten, zudem wartungsarm und geruchlos. Außerdem sind die InductWarm-Elemente flexibel einsetzbar. Als Partner hat Hafner bereits das mittelständische Elektronikunternehmen Hügler, die internationale Hotelgruppe Hilton sowie den Weltmarktführer für Hotelporzellan Bauscher gewonnen.

Beim Netzwerk-Wochenende fand Hafner Rat zum Thema Markteinführung, die er für das dritte Quartal 2009 plante.

gestigon GmbH, Lübeck

Gesten steuern Geräte: gestigon – Geräte, die auf einen Wink oder eine Geste Befehle ausführen – das klingt schon sehr nach Hollywood. In der realen Welt gibt es die dafür notwendige Technologie bereits. Sie heißt berührungslose Bildnavigation und ist auf dem Weg zur Marktreife. Gestigon, eine Ausgründung der Universität Lübeck, hat die Software entwickelt, die Hand- und Körpergesten erkennt und in Befehle übersetzt. Das Grundprinzip des Vorgangs: Eine 3D-Kamera erfasst eine Bewegung, die Software ordnet diese Geste einem bestimmten Befehl zu. Spiele, Werbung, Medizintechnik – Anwendungsgebiete gibt es für die gestigon-Software reichlich.

Graphmasters GmbH, Rahden

Ohne Stau schneller ans Ziel: Graphmasters – Staus nicht nur umfahren, sondern verhindern – das ist das Ziel der Graphmasters GmbH. Das IT- Unternehmen setzt sich mit Algorithmen rund um die Graphentheorie auseinander und hat ein Produkt entwickelt, das Navigationssysteme für Fahrzeuge verbessert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen wird die Route nicht auf dem Endgerät des einzelnen Fahrers berechnet, sondern die Berechnung bezieht externe Informationen über das aktuelle Verkehrsaufkommen bereits mit ein. Auf diese Weise  kann  jedem Fahrer eine individuelle Route empfohlen werden. Der Verkehr wird so verteilt und die Infrastruktur gleichmäßig genutzt.

Greenmiles GmbH, Hamburg

Greenmiles – Klimaschutz auf Reisen – „Greenmiles ist die logische Konsequenz aus Forscherdrang, Unternehmergeist und ökologischer Verantwortung“, sagt Dr. Sven Bode, Gründer und Geschäftsführer über sein Unternehmen. Bereits direkt nach seinem Studium fokussierte er sich auf Klimaschutz und -politik, was ihn zu einer Vielzahl von Engagements, Forschungsaufträgen und beratenden Tätigkeiten, zum Beispiel bei der EU-Kommission, der GTZ oder zum Sekretariat der Arbeitgruppe Emissionshandel beim Bundesumweltministerium führte.

Seine Arbeiten wurden in nationalen und internationalen Fachzeitschriften publiziert. Im März 2007 gründete er zusammen mit zwei privaten Geldgebern die Greenmiles GmbH.

Greenmiles bietet allen Reisenden die Möglichkeit, die CO2-Emissionen ihrer Reisen durch Unterstützung eines Klimaschutzprojektes – wie etwa einer Windkraftanlage in Afrika – nach Standards der Vereinten Nationen zu kompensieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Kompensation ist vor oder nach jeder Reise, von Privatpersonen oder Geschäftsreisenden möglich. „Greenmiles ist ein zeitgemäßes Angebot, um Mobilität und Klimaschutz eigenverantwortlich in Einklang zu bringen“, so Bode. „Unsere größte Herausforderung für den Erfolg von Greenmiles liegt zum einen im Marketing und zum anderen in der Gewinnung von Unternehmen als Partner“, meint er, „und hierfür habe ich einige Tipps von den CEOs beim Netzwerk-Wochenende erhalten.“

HIGGS livestreaming technologies UG, München

Livestream-Management mit wechselnden Kamera-Perspektiven – Higgs ist eine Software, mit der auch Laien professionelle Livestreams erstellen können. Als Zielgruppe hat das gleichnamige Münchener Start-up alle Unternehmen im Blick, die Konzerte, Sport-Ereignisse, Konferenzen oder Produktvorstellungen veranstalten und diese live und mit Perspektivenwechsel veröffentlichen wollen.

Implisense GmbH, Berlin

Wissen, was den Kunden bewegt: Implisense – Fast jede Firma besitzt einen Internetauftritt. Für Vertriebsmitarbeiter sind Informationen über potenzielle Kunden im World Wide Web also zur Genüge vorhanden. Die richtigen Daten in der Informationsflut jedoch zu finden und entsprechend zu nutzen, ist schon schwieriger. Das Team von Implisense hat eine Technologie entwickelt, um Verfahren zur Textanalyse auch für eine bessere Markt- und Wettbewerbsbeobachtung einzusetzen. Implisense beliefert kleine und mittlere Unternehmen mit aktuellen Informationen über den jeweiligen Markt. Mittels Text Mining werden Informationen von Webseiten automatisch erschlossen. So können die Unternehmen Potenziale frühzeitig erkennen und diese für ihren Vertrieb nutzen.

infsoft Gmbh, Großmehring

infsoft – Mit neuer Navi-Technik sicher ans Ziel – Verirrungen im Einkaufszentrum und unübersichtliche Parkplatzsuche könnten bald ein Ende haben. Hier soll zukünftig die neue Navigationstechnologie der infsoft GmbH weiterhelfen. Tobias Donaubauer und Dr. Karl Weick setzen mit der auf W-LAN basierenden Software-Lösung „GOin“ da an, wo GPS-gestützte Geräte an ihre Grenzen stoßen: im Gebäudeinnern oder auf komplexen Außenflächen fernab des Straßensystems.

Mittels PDA, Smartphone oder Computer ermöglicht „GOin“ zum Beispiel die Orientierung in Kliniken, Museen oder Flughäfen. Darüber hinaus kann die neue Technologie mobile Objekte wie Fahrzeuge orten. „Die Software liefert sogar Wissenswertes zur Umgebung. Zu Sehenswürdigkeiten, Angeboten im Duty-Free-Shop und zu vielem mehr“, sagt Weick.

Für das Universitätsklinikum Würzburg hat infsoft eine Version von „GOin“ zur Wegeauskunft für Besucher und Personal entwickelt. Die entsprechenden Informationen können dort über ein Terminal und über mobile Endgeräte abgerufen werden.

Mithilfe von WECONOMY überprüfte das Software-Unternehmen seine strategische Ausrichtung und erhielt Tipps zu möglichen Schwachstellen und der weiteren Kundengewinnung.

Innovationsmanufaktur GmbH (früher: SportKreativWerkstatt GmbH), München

SportKreativWerkstatt – Innovationen ganzheitlich erzeugen – Das Team der SportKreativWerkstatt erarbeitet Produktkonzepte vor allem in den Bereichen Sport, Bewegung, Lifestyle. „Unsere Hauptkompetenz ist die systematische Prozessgestaltung und die Konzeptentwicklung in den Frühphasen von Innovationsvorhaben“, erklärt Geschäftsführer Prof. Eckehard Fozzy Moritz die Handlungsfelder seines interdisziplinär agierenden Dienstleistungsunternehmens. Es ist als selbstständige Firma eng mit der TU München verbunden und arbeitet heute zum Beispiel für BMW oder adidas.

Dabei versteht sich das Team um den Unternehmensgründer als Kern eines flexiblen Netzwerks, das jederzeit auf externe Kompetenzen, zum Beispiel von Leistungssportlern und Materialexperten zurückgreifen kann.

Der Ansatz der SportKreativWerkstatt ist ganzheitlich – „holistische Innovationen entwickeln“ heißt das Schlagwort. Das heißt, dass die Mitarbeiter ihre Kunden nicht nur bei der Umsetzung von Ideen unterstützen, sondern den gesamten Innovationsprozess ab der Phase der Themenfindung begleiten, systematisieren und daraufhin Produktkonzepte entwickeln. Ein Beispiel ist die Zielsetzung einer Firma, neue Sportangebote für ältere Menschen entwickeln zu wollen. Moritz: „Bei so einer Aufgabenstellung fragen wir uns: ‚In welchen Lebenswelten bewegt sich die Zielgruppe? Wie motiviert man sie?’ Das Ergebnis sind dann nicht unbedingt Trainingsgeräte mit Sitzhilfe, sondern vielleicht ein Fernsehsessel mit Fitnessfunktion.“

Wie die SportKreativWerkstatt weitere große deutsche Firmen bei Innovationen unterstützen kann, war eine wichtige Frage auf dem WECONOMY-Gewinner-Wochenende.

Innsystec GmbH (früher: Innsystec SAG UG), Aachen

Mehr Energieeffizienz in der mobilen Datenübertragung: Innsystec – Nicht nur Handys sind ein Stromfresser – noch höher ist der Energiebedarf der komplexen Infrastruktur im Hintergrund, also vor allem der Mobilfunksendeanlagen (Basisstationen). Durch die ständig wachsende Datennachfrage der Nutzer wird ihr Energiehunger in Zukunft weiter zunehmen. Das in Gründung befindliche Unternehmen Innsystec, ein Spin-Off der RWTH Aachen, hat eine zum Patent angemeldete Technologie entwickelt, die die drahtlose Datenübertragung nicht nur deutlich energiesparender, sondern auch „breitbandiger“ macht. So können mehr Daten gleichzeitig übertragen werden. Dafür sorgt ein Chip, der Signalverarbeitung und Leistungsverstärker auf innovative Weise integriert. In Basisstationen eingebaut, senkt er laut Innsystec deren Energieverbrauch um rund 15 Prozent. Die Technologie wird genauso gut für andere Sender wie WLAN-Router und Handys anwendbar sein. Bislang verfügt das vierköpfige Innsystec-Team über einen Labor-Demonstrator, der nun in Chipform gebracht wird. Bis Ende 2015 soll die offizielle Unternehmensgründung erfolgen.

insu-fast GmbH, Neutraubling

Das Thema Energiesparen beschäftigt sowohl Wohneigentümer als auch Bauherren. Die privaten Haushalte in Deutschland verbrauchen jährlich rund 730 Milliarden Kilowattstunden. Drei Viertel dieser Summe wird durch das Heizen verursacht.

Für Heinz Barth bedeutete dies jedoch im Umkehrschluss: hier liegen erhebliche Einsparpotentiale. Theoretisch bis zu 100 Prozent. Durch die Verknappung und Verteuerung von Energieträgern wie Öl und Erdgas ist das Bewusstsein um die Wichtigkeit gut gedämmter Gebäude erheblich gestiegen. Das von insu-fast entwickelte und zum Patent angemeldete System für die Außendämmung von Gebäuden kombiniert die Eigenschaften eines Verbundsystems mit denen von hinterlüfteten Fassadensystemen. Die Montage ist einfach: Zuerst werden die Halteelemente an der Fassade befestigt. Im nächsten Schritt wird die Isolierung angebracht. Danach werden die Dämmplatten aufgesetzt. Diese werden im insu-fast-Werk mit computergesteuerten Präzisionsmaschinen gefertigt. Sie sind bereits mit allen nötigen Ausschnitten, dem Putz und der gewünschten Fassadenfarbe versehen.

inveox GmbH, Garching

Gewebeproben effizient und zuverlässig handhaben – Die Gründer von Inveox wollen die Arbeit mit Gewebeproben vereinfachen und zugleich die Fehlerquote im Labor deutlich senken. Ihr Ziel ist es, die Krebsdiagnose für Patienten zuverlässiger und schneller sowie für die Pathologie wirtschaftlicher zu gestalten.

ioxp GmbH, Mannheim

Augmented Reality, die aus Beobachten lernt: ioxp – Üblicherweise ist die Erstellung von Augmented Reality-Assistenzsystemen mit hohem technischem und zeitlichem Aufwand verbunden. Das 2015 gegründete Start-up ioxp, ein Spin-Off des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), hat es geschafft, diesen Prozess deutlich zu vereinfachen. Dabei setzt das Unternehmen auf die Verbindung von Methoden der Künstlichen Intelligenz mit dem Augmented Reality-Konzept. „Cognitive AR“ nennt das vierköpfige Gründerteam um den Informatiker Nils Petersen seine Software, die durch Beobachten selbst lernt. Der ideale Einsatzbereich: Die Vermittlung von händischen Arbeitsprozessen in der Industrie. Mit Cognitive AR reicht es, dass ein Experte den gewünschten Arbeitsablauf vormacht und auf Video aufnimmt. Aus den Bildinformationen entwickelt das System eine vielfältig verwendbare Dokumentation. Installiert auf einer Datenbrille erkennt die Software den Arbeitsplatz automatisch, liefert die passenden Ablaufinformationen und gibt dem Nutzer sogar Rückmeldungen zu etwaigen Fehlern. ioxp arbeitet bereits mit mehreren Pilotkunden, jetzt will das Start-up sein System in den Markt bringen.

IPlytics GmbH, Berlin

360-Grad-Analysen zu Marktentwicklungen und Technologietrends – Unternehmen sind täglich vor die Herausforderung gestellt, ihr Marktumfeld, Wettbewerber und aufkommende Technologietrends zu erfassen, zu überwachen und zu bewerten. Das Start-up IPlytics, eine Ausgründung des Lehrstuhls für Innovationsökonomie der TU Berlin, bietet eine Analyse-Software, die Aufklärung zu aktuellen Marktentwicklungen verschafft und Unternehmen eine fundierte Entscheidungsbasis zur Verfügung stellt. Die Software integriert ein breites Spektrum an Daten, von Branchen-, Produkt- und Finanzinformationen über Patentanmeldungen und Forschungsveröffentlichungen bis hin zu neuen Technologiestandards. Algorithmen ermöglichen eine tagesaktuelle Filterung sowie intelligente Verknüpfung von weltweiten Daten und ein selbstlernendes Suchsystem schlägt eigenständig Synonyme zu bestimmten Suchabfragen, wie etwa „autonomes Fahren“ vor. Die Gründer sind überzeugt, dass ihre online-basierte „IPlytics Platform“ neue Maßstäbe im Bereich Market Intelligence setzt, weil sie kostspielige und langwierige Analysen ersetzt und überdies leicht zu bedienen ist. IPlytics hat bereits internationale Großunternehmen als Kunden gewonnen.

JPM Silicon GmbH, Braunschweig

Silizium aus der Mikrowelle: JPM Silicon GmbH – Jan Phillip Mai ist Student an der TU Braunschweig, hat ein Produktionsverfahren zum Patent angemeldet und ist Unternehmensgründer der JPM Silicon GmbH.

Seine Entdeckung ist ein neuartiges Produktionsverfahren für Solarsilizium. Um Silizium als Rohstoff für die Solarindustrie zu erzeugen, ist ein hoher Energieeinsatz notwendig. Jan Phillip Mai hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Solarsilizium in einem hohen Reinheitsgrad und mit geringem Energieeinsatz in einem Mikrowellenofen gewonnen werden kann. Durch den vergleichsweise niedrigen Energieeinsatz ergeben sich geringere Produktionskosten für Solarsilizium und damit für Solarmodule.

JuicyWalls GmbH & Co. KG (früher: JuicyWalls GbR), Offenbach am Main

JuicyWalls – Individualität für die eigenen vier Wände – Ob Bilder von Sonnenblumenfeldern oder vom letzten Sommerurlaub auf Sylt – mit JuicyWalls sind bei der Gestaltung von Wänden keine Grenzen gesetzt. Mit der Website ermöglichen Mark Hussain und Marcus Dörr ihren Kunden, Tapeten und Leinwände individuell zu entwerfen. Dafür können sie aus der Datenbank von Juicywalls bestehende Motive nutzen oder eigene Dateien hochladen.

„Unser Angebot richtet sich an Otto-Normal-Verbraucher, aber auch an Maler, Messe- und Ladenbauer oder Architekten“, so Hussain.

Juicywalls bietet zudem den so genannten Partnershop an. Hierfür kann der Geschäftspartner das Computerprogramm auf seiner eigenen Seite integrieren. Bei den Bestellungen über die Partnershops übernimmt Juicywalls die Zahlungsabwicklung, Produktion, Logistik und den Endkundensupport.

Die Macher von Juicywalls haben viele Pläne: Sie möchten eine Offline-Variante des Programms etablieren und Auslandsmärkte erobern. Für die Umsetzung ihrer Vorhaben erhielten sie hilfreiche Tipps durch WECONOMY.

KEWAZO GmbH, Gilching

Automatisierter Gerüstbau – Wenn Monteure für eine Baustelle ein Gerüst errichten, dann bewegen sie tonnenweise Material oft mit den bloßen Händen. Die Gründer des Start-ups Kewazo entwickelten ein System aus Roboter-Modulen und Schienen, das ein effizientes, sicheres und flexibles Arbeiten mit den Gerüstteilen ermöglicht.

Kinematics GmbH (früher: Kinematics GbR), Leipzig

Ein Spielzeug, das digitale Technik mit haptischer Er­fahrung verbindet. Kinematics ist ein Baukastensystem, das Kindern ab sechs Jahren das Bauen von Robotermodellen ermöglicht. Der Baukasten besteht aus aktiven Bewegungsmodulen und einfachen  Bausteinen, die sich frei miteinander kombinieren lassen – ohne Kabel und ohne komplizierte Bau­anleitung. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Angetrieben werden die Bewegungsmodule durch Servomotoren, die Energie liefert ein integrierter Akku. So können Kinder bewegungsfähige interaktive Roboter bauen und werden dabei spielerisch an Themen wie Mechanik, Sensorik und erneuerbare Energien herangeführt.

Kinemic GmbH, Karlsruhe

Den Touchscreen ohne Berührung steuern – Einen Computer mit Gesten steuern, ganz ohne Kameraerkennung, sondern anhand Bewegungen über ein sogenanntes Wearable: das haben die Gründer des seit 2016 bestehenden Start-ups Kinemic entwickelt.

Kinexon GmbH, München

3D-Sensoren erfassen Bewegungen zentimetergenau: Kinexon – Zentimetergenau lassen sich mit dem 3-D-Sensor Kinexon ONE Bewegungen von Personen und Objekten im Raum bestimmen: Das portable, drahtlose System misst zum Beispiel die Aktivität und Körperbewegung eines Athleten und bereitet diese Daten – einzeln wie für Teams – auf. Übersichtliche Statistiken und Grafiken liefern auf einen Blick die entscheidenden Informationen für eine Verbesserung der Mannschaftsleistung und abgestimmte Trainingspläne. Ein weiterer Einsatzbereich der Technologie liegt in der Industrie: So können die Sensoren die Aktivitäten von Maschinen und Werkzeugen erfassen und überwachen und damit zur Prozessautomatisierung und Qualitätsverbesserung beitragen. Schließlich ist das System in der Altenpflege einsetzbar, etwa um festzustellen, ob ein dementer Mensch gestürzt ist. Die beiden Gründer und Geschäftsführer Alexander Hüttenbrink und Oliver Trinchera bringen in ihrem innovativen System, mit dem sie seit 2012 am Markt sind, fortschrittlichste Raumfahrtechnologie zum Einsatz.

komoot GmbH, Berlin

Gewöhnliche Navigationslösungen führen den Nutzer von A nach B. Das Erlebnis auf der Wegstrecke vernachlässigen sie jedoch.

Dies wollte Markus Hallermann ändern: Die von der komoot GmbH entwickelte Technologie lässt Outdoor-Sportler ihre Touren von jedem beliebigen Standort aus planen. Der Nutzer gibt einfach in sein Handy ein, was er unterwegs erleben möchte und bekommt für seinen jeweiligen Standort einen individuellen Routenvorschlag errechnet. Mountainbiker, Jogger oder auch Wanderer können so ohne Ortskenntnisse und ohne großen Aufwand ihre Aktivitäten in Erlebnisse verwandeln. Nach der Tour stehen verschiedenen Funktionen zur Analyse und Dokumentation bereit. Eine Ausdehnung der Anwendung auf die Bereiche „Health“ und „Travel“ ist geplant.

Langner/Maibaum/Notev GbR, Berlin

Online Umfragen schnell auf den Weg gebracht: Langner/Maibaum/Notev – Ob Mitarbeiterbefragung, Qualitätssicherung oder Marktanalyse – wer Online-Umfragen durchführen möchte und nicht gerade Programmierer ist oder ein IT-Unternehmen zur Hand hat, braucht entsprechende Unterstützung. Die LamaPoll GbR hat dafür ein Online-Tool entwickelt, das Fragebögen erstellt, Befragungen durchführt und Umfrageergebnisse auswertet. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Die Befragungssoftware lässt sich inhaltlich und gestalterisch auch speziellen Anforderungen wie etwa dem Erscheinungsbild des Unternehmens anpassen.

LaTherm GmbH, Dortmund

Pökelsalz als Wärmespeicher – Bislang ungenutzte industrielle Abwärme brauchbar zu machen, ist Kern der Geschäftsidee der LaTherm GmbH. Dabei lösen Gründer Kai Petersen und sein Team gleich zwei Probleme auf einen Schlag: Sie verbessern die Effizienz des „Wärmeabgebers“ und bieten dem Wärmeabnehmer eine kostengünstige Alternative zu konventionellen Energiequellen. Genutzt werden die großen Wärmemengen, die viele Industrieunternehmen an die Umwelt abgeben. Diese Abwärme will LaTherm beispielsweise für die Beheizung von Schwimmbädern, Krankenhäusern oder Schulen einsetzen. Die Wärme wird dafür in speziellen Containern mit Hilfe von Pökelsalz gespeichert und mittels LKW vom Wärmeerzeuger zum Verbraucher gebracht. Die Kapazität, die ein Container fassen kann, reicht für den dreimonatigen Heiz- und Warmwasserbedarf eines Einfamilienhauses oder den Tagesbedarf eines Schwimmbades aus. Der Kostenvorteil liegt laut Petersen bei 15 Prozent gegenüber Heizöl, allerdings sind maximale Transportwege von bis zu fünf Kilometern im Stadtverkehr und 20 Kilometern auf dem Land zu beachten.

Beim Gewinner-Wochenende holte sich das Team des 2007 gegründeten Start-ups Tipps zu Wachstumsstrategien und der Erweiterung ihres Anwendungsspektrums.

leaf republic GmbH (früher: leaf republic GbR), München

Verpackung in Grün: leaf republic – Der Coffee to go, der Salat in der Mittagspause oder abgepackte Tomaten – mehrmals am Tag produzieren Konsumenten beim Kauf von Lebensmitteln Verpackungsmüll. Leaf republic entwickelt Einweggeschirr und Verpackungsmaterial für Lebensmittel aus speziellen Laubblättern in Kombination mit Bio-Kunststoffen. Die Verpackungen mit grünem Blätterdesign sind kompostierbar und besitzen durch die Gestaltung einen hohen Wiedererkennungswert.

Mapudo GmbH, Düsseldorf

Online mit Metallen handeln: Mapudo – „Bringing Metals Online“, das ist der Slogan des von Martin Ballweg und Sebastian Grethe 2014 gegründeten Unternehmens Mapudo. Bislang vertreiben die meisten Metall-Händler ihre Produkte offline, manche verfügen über einen eigenen Webshop. Der Online-Marktplatz Mapudo soll es Lieferanten nun ermöglichen, einen Teil ihres B2B-Geschäfts, insbesondere für Kleinkunden, über eine zentrale, weltweit zugängliche digitale Plattform abzuwickeln. So lässt sich der Transaktionsaufwand sowohl für Händler als auch Nachfrager deutlich senken. Auch Webshops gehören zum Angebot, um jedem Händler eine geeignete Lösung speziell für sein Geschäftsmodell anzubieten. Zusätzlich steht Mapudo den Händlern beim Aufbau effizienter Online-Distributionskanäle mit Lean-Startup-Methoden beratend zur Seite.

Mecuris GmbH, München

Prothesen aus dem 3D-Drucker: Passgenau in Funktion und Design – Ein künstlicher Fuß oder eine stabilisierende Schiene: Solche Produkte kommen heute vermehrt aus dem 3D-Drucker. Das Münchener Start-up Mecuris ermöglicht zudem die individuelle Gestaltung von Prothesen und Orthesen für Fuß und Bein.

mediabiose GmbH, München

Jalousien, die kommunizieren: mediabiose – Jalousien können mehr sein als Licht- und Sichtschutz: Die mediabiose GmbH kombiniert die etablierte Innenjalousietechnik mit modernsten LEDs – heraus kommt ein Sichtschutz, der gleichzeitig Text- und Werbedisplay ist. Das geschieht über in die Jalousie integrierte LED-Module. Die Leuchtdioden sind so angebracht, dass sie immer nach vorn strahlen und sichtbar bleiben – unabhängig vom Öffnungswinkel der einzelnen Lamellen. So sind weder die Sonnenschutzfunktion noch die Beweglichkeit der Jalousie beeinträchtigt. Der Inhalt der Jalousien-Werbung kommt ganz klassisch über einen PC ans Fenster.

Megalloys, Dresden

MEGALLOYS – Die metallischen Legierungen von morgen – Die kommerzielle Nutzung von metallischem Glas hat sich MEGALLOYS zum Ziel gemacht. Die neuartige Materialklasse ist durch ihre chemisch-physikalische Zusammensetzung härter, verschleißfester, elastischer und korrosionsbeständiger als übliche Metalllegierungen. Bei Marktreife könnte metallisches Glas beispielsweise bei Elektro- und Sportgeräten, Implantaten in der Biomedizintechnik sowie Schmuckartikeln zum Einsatz kommen.

„Langfristig können wir uns vorstellen, damit etablierte Materialarten zu ersetzen, angefangen bei kratzfesten Gehäuseteilen bis hin zu Zahnrädern“, sagt Projektkoordinator Christian Eichhorn.

Mit patentrechtlich geschützten Forschungsergebnissen hat das Forscherteam bereits den Weg für die breite Verwendung der neuen Materialklasse in der industriellen Großserienproduktion geebnet. Zusammen mit dem Leibnitz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) entwickelt MEGALLOYS zurzeit Bauteile und Fertigprodukte aus metallischem Glas.

MEGALLOYS ist ein Ausgründungsvorhaben des IFW und wird gerade als eigenes Unternehmen aufgebaut. Daher diskutierte das Projektteam bei WECONOMY über nachhaltige Geschäftsstrategien.

memetis GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen

Intelligente Miniatur-Aktoren dank Formgedächtnis – Noch mehr Funktion auf immer weniger Raum – dies ist die Herausforderung in der Industrie in vielen Bereichen. Das Start-up Memetis ermöglicht durch gezielte Strukturierung von hauchdünnen Folien aus Formgedächtnislegierung platzsparende und leistungsstarke Miniatur-Aktoren.

Neubauer Handwerkstechnik GbR (früher: Geschwister Neubauer GbR), Hannover

Zange mit Aha-Effekt: Geschwister Neubauer GbR – Eine neuartige Zange, die durch ein patentiertes Greifprinzip Objekte besser fixiert – das ist das Produkt der Geschwister Neubauer GbR. Ihre Zange besitzt zwei Köpfe, die unabhängig voneinander reagieren können. Der Vorteil: Auch ungleichförmige Gegenstände können auf diese Weise mit gleicher Kraftübertragung an zwei Punkten besser gegriffen und anschließend bearbeitet werden. Diese Innovation trägt den Namen N-EFFEKT (Neubauer Effekt). Im Jahr 2012 soll eine Doppelkopfzange für das Handwerk und ein Greifschneider für den Gartenbau auf den Markt kommen.

newscase GmbH (früher: InterTi GmbH), Berlin

Das eigene Leseverhalten führte die Gründer der InterTi GmbH zu ihrer Erfindung. Sie nutzten verschiedene Quellen zur Informationsbeschaffung, wollten jedoch auch im Zeitalter des Internets nicht auf ein klassisches Printmedium verzichten. Während ihres Studiums hatten die Gründer außerdem die Erfahrung gemacht, dass es sinnvoll ist, Nachrichten unterschiedlicher Tageszeitungen miteinander zu vergleichen. Weiterhin stellten sie fest, dass auch die Internetrecherche für den Nutzer zeit- und kostenaufwendig ist. Mit niiu entwickelte das Team um Wanja Oberhof und Hendrik Tiedemann ein Medium, das den Inhalt klassischer Tageszeitungen mit Internetnachrichten kombiniert und zudem auf die ganz persönlichen Bedürfnisse des Lesers zugeschnitten ist. Über den Dienst können die Informationen verschiedener Medien miteinander kombiniert werden. Die gedruckte Zeitung wird dem Leser direkt nach Hause geliert.

Bei ihrem Projekt fand InterTi sofort die Unterstützung der wichtigsten Zeitungsverlage. Weitere Partnerschafts- und Lizenzanfragen liegen bereits vor. Derzeit ist niiu ausschließlich in Berlin erhältlich, die Ausdehnung auf weitere deutsche Städte ist jedoch geplant.

NUMENUS GmbH, Koblenz

Als junges, innovatives Technologie-Start-Up der Universität Koblenz-Landau hat sich die Numenus GmbH auf die Optimierung von Berechnungsgeschwindigkeiten und grafischer Darstellungsqualität von 3D-Visualisierungen spezialisiert.

Die von Dr. Oliver Abert und Maik Stange entwickelte Software RenderGin verarbeitet in kürzester Zeit komplexe 3D-Datensätzen zu brillianten Bildern. Durch die neue entwickelte Realtime Ray Tracing Technology können auch komplexe Naturphänomene wie Lichtbrechungen, Reflexionen und Refraktionen problemlos und realistisch dargestellt werden. Für den Nutzer ist das Programm einfach zu bedienen: Die einfache und selbsterklärende Benutzeroberfläche ermöglicht kurze Einarbeitungszeiten. Noch dazu ist die Software günstiger als Produkte anderer Anbieter. Sie wird sowohl für Endkunden als auch Geschäftskunden erhältlich sein. Die Softwarefamilie wird kontinuierlich ergänzt und erweitert.

Orcan Energy AG (früher: ORCaη Industries), München

ORCaη Industries – Mit Abwärme zu neuer Energie – Wie kann man den Verbrauch der teuren Energieträger Öl, Benzin und Dieselkraftstoff verringern? Und wodurch können CO²-Emissionen noch stärker reduziert werden? Auf diese Fragen antwortet ORCaη Industries mit ihrer ORC-Technologie, die ungenutzte Abwärme von Verbrennungsmotoren und industriellen Anlagen verwertet und damit zur Energieeffizienz beiträgt. Die angebotene Lösung kann, je nach Anwendungsgebiet, die anfallende Abwärme recyceln und sie in elektrische Energie umwandeln.

„Der so gewonnene Strom kann bei Nutzfahrzeugen beispielsweise für den Antrieb oder die Klimaanlage verwendet werden“, erläutert Bertele von ORCaη.

Vorerst konzentriert sich ORCaη Industries auf die Anwendung ihrer Technologie bei Bussen und LKW. Um den Einsatz im mobilen Bereich durch Patente abzusichern, arbeiten die Jungunternehmer derzeit zusammen mit Experten des Lehrstuhls für Energiesysteme der TU München an der Einführung von ersten Prototypen bei Referenzkunden. Darüber hinaus will ORCaη Industries die Apparate verkleinern und somit weitere Marktsegmente erschließen.

ORCaη Industries wollte über WECONOMY Kontakte zu potenziellen Investoren knüpfen und die Marktchancen ihres Produkts analysieren.

otego GmbH, Karlsruhe

Umgebungswärme als Stromquelle nutzen – Gefühlt sind Akkus und Batterien ständig leer. Das ist nicht nur im Alltag lästig, sondern auch ein großes Problem in der Industrie. Das Start-up Otego hat eine massentaugliche Lösung entwickelt, mit der Umgebungswärme einfach genutzt werden kann. Mittels Thermoelektrik können Produkte von Otego Wärme in Strom umwandeln.

perceptos UG, Garching

Kreative Ideen nicht dem Zufall überlassen : perceptos – Manchen Menschen kommen die guten Ideen beim Autofahren, im Urlaub oder beim entspannten Kaffeeplausch am Wochenende. Das Unternehmen Perceptos möchte Ideen nicht dem Zufall überlassen und bietet an, die Kreativität direkt im Arbeitsumfeld zu steigern. Mit der Software „IdeaClouds“ und dem digitalen Einsatz von Kreativitätstechniken soll das kreative Potenzial der Mitarbeiter erschlossen werden. IdeaClouds“ bietet mehr als 40 etablierte Kreativitätstechniken (z.B. Morphologische Analyse) und Bewertungstechniken (z.B. SWOT-Analyse) an und übernimmt die Rolle eines Moderators. Mehrere Teilnehmer können gleichzeitig per Web über PC, Smartphone oder Tischbildschirm an den Sitzungen teilnehmen.

Perfluorence GmbH, Dresden

Hochleistungskunststoffe für die Industrie: Perfluorence – Überall wo sich Bauteile wie Zahnräder oder Gleitlager in relativer Bewegung zueinander befinden, tragen Schmierstoffe, aber auch Kunststoffe dazu bei, Reibung und Verschleiß zu minimieren. Das Unternehmen perfluorence hat dafür ein speziell veredeltes Fluorpolymer als Additiv entwickelt. Es wird als Festschmierstoff in Kunststoffe oder in Additive für Schmierstoffe eingearbeitet. Im Vergleich zu anderen Werkstoffen erhöht es die Lebensdauer von Bauteilsystemen wie Lager oder Antrieben und ermöglicht neue Anwendungsbereiche zu erschließen – etwa die Getriebeschmierung von Industrie- oder Windkraftanlagen. Die Gründer Thomas Engelhardt, Hagen Marks und Frederico Rosenbaum arbeiten zudem daran, das Produktportfolio mit weiteren Kunststoffkomponenten zu erweitern. Perfluorence wurde 2013 als ein Spin-off des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden gegründet.

Phenospex GmbH, Aachen

Ablösung für den grünen Daumen: Phenospex GmbH – Ein grüner Daumen ist gut, zusätzliche technische Unterstützung jedoch noch besser. Eine neuartige Unterstützung für Pflanzenzüchter und Gartenbauer kommt von der Phenospex GmbH: Das Spin-Off des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen macht Technologie und Wissen aus der Forschung für den Gartenbau nutzbar.

Die Technologie und Werkzeuge von Phenospex erfassen und werten Pflanzenparameter automatisch aus – sie messen etwa das Pflanzenwachstum und ermitteln auf dieser Basis präzise den Wasserbedarf. Fehlentwicklungen können so frühzeitig festgestellt und korrigiert werden. Die Verknüpfung mit Umweltparametern reduziert zudem den Einsatz synthetischer Wirkstoffe und Pestizide und ermöglicht die wettbewerbsfähige Produktion von Pflanzen für den Massenbedarf.

Picum MT, Garbsen

Autonome Werkzeugroboter für die Industrie – Das Ziel des 2017 gegründeten Start-ups Picum MT ist es, die Bearbeitung von großen Werkzeugen und Bauteilen für Flugzeuge, Schiffe und Autos zu vereinfachen. Anstatt diese Teile zu einer Maschine zu transportieren, erledigen autonome Werkzeugroboter die Arbeiten präzise vor Ort.

Plexian GmbH & Co. KG, München

Algorithmen mit Taktgefühl – Mit einem ausgeklügelten Ansatz optimiert die Plexian GmbH & Co. KG die Montageprozesse der Automobilindustrie. Der Schlüssel hierfür liegt in der sogenannten Abtaktung, also der Aufteilung von Arbeitsvorgängen auf verschiedene Stationen. Diese ist so komplex, dass sie bisher von Hand berechnet wird. Plexian-Gründer Christoph Meier bietet mit seinem Geschäftsmodell einen bedeutenden Fortschritt: Er hat eine Software entwickelt, die mit speziellen Algorithmen die Abtaktung automatisiert. Das Ergebnis: Die Qualität der Montagelinie kann gesteigert und die Kosten können reduziert werden, wie ein erster Test bei einem großen deutschen Automobilhersteller im letzten Jahr zeigte. Die Leistungen von Plexian liegen derzeit in der Beratung und Softwareentwicklung: Die Daten der Kunden werden ausgewertet und die Abtaktung effizient angepasst. Das Konzept von Meier hat Potenzial, denn auch andere Branchen wie zum Beispiel der Werkzeugmaschinenbau kämpfen mit der zeitaufwändigen Abtaktung.

Die Frage, wie Plexian mehr Bekanntheit erlangen kann und welche Risiken JointVentures bergen, beschäftigen Meier vor dem Gewinner-Wochenende.

pluriSelect Life Science UG (haftungsb.) & Co.KG (früher: pluriSelect), Leipzig

pluriSelect – Neue Zelldiagnostik für bessere Diagnosen – Früherkennung von Krankheiten ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Therapie. Um entsprechende Analysen schneller, einfacher und präziser zu machen, arbeitet pluriSelect an einer zum Patent angemeldeten Technologie. Dahinter steckt eine Zelldiagnostik, die mit allen Körperflüssigkeiten funktioniert. Auf Basis der neuen Lösung entwickelt das Team um Dr. Jan-Michael Heinrich derzeit Produkte für die Bereiche Forschung, Diagnostik, Therapie, Biotechnologie, Lebensmittel- und Umweltüberwachung.

„Uns ist vor allem die kommerzielle Verwertung wichtig. Wir wollen die Diagnostika in Praxen und Kliniken, aber auch rezeptfrei direkt in Apotheken vertreiben“, so Heinrich.

Die ersten Anwendungen für den wissenschaftlichen Forschungsbereich durchlaufen derzeit die Testphase bei externen Labors. Sobald diese abgeschlossen sind, beginnt pluriSelect den Aufbau einer Vertriebsstruktur.

Welche Rollen Beratungsgremien und Bauchgefühl bei wichtigen Entscheidungen für ein Unternehmen spielen, diskutierte pluriSelect bei WECONOMY mit den erfahrenen Managern.

Qmilch GmbH, Hannover

Fasern der Zukunft: Qmilch GmbH – Industriell produzierte Milchfaser ohne chemische Zusätze, das ist das Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens Qmilch.

Unternehmensgründerin Anke Domaske hat ein Verfahren zur Produktion der Milchfaser entwickelt, das zudem preiswerter als die Herstellung der Acrylfaser ist. Die Faser, die aus dem Milcheiweiß Kasein gefertigt wird, zeichnet sich durch hohen Tragekomfort und Seidengriff aus. Sie absorbiert leicht Feuchtigkeit und verleiht der Haut eine wohltuende Frische. Eingesetzt werden kann die Faser beispielsweise in der Textilindustrie, Hotelerie, Automobilbranche oder Medizintechnik. Das Lebensmittel Milch wird für die Faserherstellung jedoch nicht verwendet. Für die Wolle aus Milchprotein wird Milch verwendet, die nicht zum Verkauf als Lebensmittel geeignet ist.

Qnips GmbH, Hannover

Treuepunkte online sammeln: Qnips GmbH – Beim Lieblings-Coffee-Shop Stempel auf einer Karte sammeln und der zehnte Kaffee ist umsonst – das ist Kundenbindung auf die herkömmliche Art.

Qnips hat eine ganz neue Variante der Kundenbindung mit Rabattmarken entwickelt. Mit ihrer Software für Smartphones können Kunden Treuepunkte online sammeln und gekaufte Produkte oder Leistungen, wie etwa in der Gastronomie, bewerten. Der Anbieter kann diese Informationen auswerten und seine Kunden mit Rabatten, abgestimmt auf ihr Kaufverhalten, belohnen. Er kann außerdem die einzelnen Leistungen bewerten und auf der Qnips-Seite im Internet einstellen.

REVOLUTE, Kassel

Bessere Getriebe für Zwei- und Vierräder – Innovative Ideen in der Getriebetechnik möchten die Gründer von Revolute umsetzen. Das junge Spin-Off aus der Universität Kassel hat bereits mehrere Patente auf sein Getriebekonzept angemeldet. Ziel ist es, die Effizienz von Fahrzeugen sowohl mit Verbrennungsmotor als auch Hybrid- oder Elektroantrieb signifikant zu steigern.

RheCo GmbH, Schifferstadt

Energiemärkte im Blick: RheCo GmbH – Steigende Energiekosten bedeuten für viele Unternehmen steigende Produktionskosten. Doch allein der Zeitpunkt des Einkaufs von Energieleistungen kann entscheidend sein, um viel Geld zu sparen.

Hier setzt Daniel Rhein mit seiner Internetplattform myRheCo an. Das Portal ermöglicht Unternehmen, Energie selbstständig professionell einzukaufen und dadurch Kosten zu reduzieren. Die Weblösung unterstützt den gesamten Beschaffungsprozess von der Pflege ausschreibungsrelevanter Informationen bis zum Vertragsabschluss. Unternehmen können so insbesondere den Markt der Energiepreise strategisch beobachten, ein Budgetrechner ermittelt Marktpreisgrenzen und übersichtliche Grafiken werten die Angebote aus.

robodev GmbH, Karlsruhe

Modulbaukasten für die Automatisierung der Kleinteilemontage – Mit klassischer Automatisierungstechnik lassen sich kleine Stückzahlen und kundenspezifische Konfigurationen kaum wirtschaftlich bewältigen. Daher werden gerade Kleinteile – etwa Schalen von Netzteilen oder Lüftungen für Armaturenbretter – oft noch per Hand montiert. Das Start-up robodev, 2016 aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hervorgegangen, bietet hierfür eine branchenunabhängige Automatisierungslösung. Die drei Gründer haben einen intelligenten Modulbaukasten entwickelt, zu dem standardisierte Einzelmodule, wie Bewegungs-, Greif- und Stereokamerasysteme gehören. Sie sind flexibel miteinander kombinierbar und einfach zu montieren. Ein Hybridkabel vernetzt alle Module und ermöglicht die Software-Anbindung. Auf einer lokalen Website erscheint daraufhin die Anlage in ihrer Struktur, nun müssen nur noch per Drag & Drop Verknüpfungen gezogen und Montage-Abläufe definiert werden. Programmierkenntnisse braucht man dafür nicht. Das Automatisierungssystem funktioniert sensorgestützt und ist selbstlernend. robodev ist zurzeit mit verschiedenen Pilotkunden in konkreten Verhandlungen. Ende 2016 soll der Modulbaukasten in die Serienproduktion gehen.

Sablono GmbH, Berlin

In time and budget : Sablono – Kosten und Zeitplan können bei Bauprojekten leicht aus dem Ruder laufen. Deshalb haben drei Absolventen des Lehrstuhls Bauinformatik der TU Berlin eine Software entwickelt, um das Projektmanagement im Bauwesen stärker zu systematisieren.  Mit dieser Software können Ablaufmodelle für die Projektplanung im Bauwesen erstellt werden. Wenn sich eine Änderung ergibt, rechnet die Software automatisch die Konsequenzen für das Gesamtprojekt aus. Im Gegensatz zu anderen Anwendungen werden die Ablaufpläne nicht vom Nutzer gezeichnet, sondern vom Computer berechnet. Die Sablono-Software erstellt detaillierte, vollständige und konsistente Ablaufmodelle, um Produktinformationen und Ablaufinformationen in einem Modell zu vereinen.

saperatec GmbH, Bielefeld

Aus Alt wird Neu – Rohstoffe aus Abfall gewinnen: saperatec – Abfälle werden zu einer immer wichtigeren Rohstoffquelle. Das Unternehmen saperatec hat ein Verfahren entwickelt, um Verbundmaterialien in die einzelnen Rohstoffe zu zerlegen. Spezielle Trennfluide setzen die Oberflächenspannung der Verbundmaterialien herab und ermöglichen so, die Rohstoffe zurückzugewinnen. Durch die patentierte Technologie des Bielefelder Start-ups können beispielsweise Photovoltaik-Module und mehrschichtige Verpackungsmaterialien recycelt werden.

Saralon GmbH, Chemnitz

Gedruckte Elektronik für Verpackungen: Saralon – Ein Flaschenetikett, das auf Fingerdruck farbig zu leuchten beginnt, oder eine Medikamentenverpackung, die über ein integriertes Display anzeigt, dass es sich um eine Originalverpackung handelt: Was wie Zukunftsmusik klingt, ist bereits heute mit gedruckter Elektronik möglich. Diese Technologie, die auf chemischen Prozessen beruht, muss für ihre breite Markteinführung großserientauglich sein. Saralon, ein 2014 gegründetes Spin-Off des Instituts für Print- und Medientechnik der TU Chemnitz, hat nun Tinten entwickelt, mit denen verschiedene elektronische Anwendungen – und sogar Batterien – gedruckt werden können. Verpackungen werden so nicht nur attraktiver, sondern auch fälschungssicherer und interaktiver. Die Tinten lassen sich auf konventionellen Druckmaschinen verarbeiten; das macht die Technologie auch kosteneffizient. Das Saralon-Team um Dr. Moazzam Ali ist inzwischen Entwicklungskooperationen mit international operierenden Firmen eingegangen. Anfang 2016 soll die Produktion aufgenommen werden.

Saxray GmbH, Dresden

Ultrapräzise Materialanalytik: Saxray – In eine neue Dimension der Röntgenanalytik stößt die Saxray GmbH vor: Das Team, eine Ausgründung aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, dem Institut für Strukturphysik der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg entwickelt, baut und vertreibt Komponenten für Röntgenanalysegeräte. Besonders mit einer neuartigen röntgenoptischen Komponente lassen sich die Eigenschaften von Röntgenstrahlung gezielt einstellen und überprüfen. Die patentierte Technologie verbessert die Leistung solcher Komponenten deutlich und ermöglicht ultrapräzise Analyseergebnisse. Davon profitieren vor allem Entwicklungen aus den Gebieten Materialwissenschaften und Nanotechnologie.

Secucloud Network GmbH (früher: Secucloud GmbH), Hamburg

Datenschutz für jedermann: Secucloud – Die Gefahr durch Hackerangriffe steigt ständig: Inzwischen sind nicht mehr nur Windows-PCs, sondern auch Macintosh-Computer, Tablets und Smartphones und weitere onlinefähige Geräte betroffen. Secucloud, 2013 von Dennis Monner und Erick Gonzalez gegründet, bietet eine Lösung, die alle Geräte gleichermaßen schützt – ebenso im heimischen WLAN-Netz wie in öffentlichen Netzen oder dem mobilen Datenverkehr mit dem Handy. Als Kunden sind Privatpersonen ebenso im Blick wie kleine und mittlere Unternehmen. Durch den Einsatz von IT-Security Systemen aus dem Industrieumfeld erreicht das Secucloud-System ebenso hohe Sicherheitsstandards wie Großunternehmen – und das mit weniger Aufwand und wesentlich geringeren Kosten. Eine enorme Wissensdatenbank wird ständig mit neuen Informationen versorgt, so werden Virus-Ausbrüche im Keim erstickt, bevor sie sich ausbreiten. Wartung und System-Updates laufen automatisch.

Sensosurf GmbH, Bremen

Präzise Diagnosen des Maschineninneren – In industriellen Anlagen geben Sensoren Auskunft über den Verschleiß und Wartungsbedarf einer Maschine. Sensosurf, ein Spin-off der Universität Bremen, hat ein Verfahren entwickelt, das noch genauere Aussagen über den Maschinenzustand erlaubt. Dabei werden die Maschinenteile bereits bei ihrer Herstellung mit einer hauchdünnen Messschicht versehen, deren eingeätzte Mikrostruktur es erlaubt, Belastungen dort zu messen, wo sie auftreten. Ein möglicher Verschleiß lässt sich so genau lokalisieren. In ihren vorgeschriebenen Abmessungen werden die Bauteile durch die sensorische Schicht jedoch nicht verändert. Alle Daten zum Maschinenzustand werden auf einem Server gesammelt und durch eine eigens hierfür entwickelte selbstlernende Software ausgewertet. Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel die verbleibende Lebensdauer berechnen. Fertig entwickelt haben die beiden Unternehmensgründer bereits eine sensorische Profilschienenführung. Deren Schiene ist auf ihrer gesamten Länge mit einer Messschicht versehen. Ausgewählte Pilotkunden erproben das Produkt.

Silexia, Inc. (früher: Silexica Software Solutions GmbH), Aachen

Multicore-Systeme einfach und schnell programmieren: Silexica – Mikroprozessoren, zum Beispiel in Smartphones, sind hochkomplex: Sie bestehen zunehmend nicht nur aus einem, sondern aus mehreren Prozessorkernen, die jeweils eine eigene logische Einheit bilden und daher auch einzeln programmiert werden müssen. Hier setzen die Silexica-Werkzeuge an: Mit ihrer Hilfe lässt sich die parallele Programmierung von Multicore-Systemen weitestgehend automatisieren. Das spart nicht nur Arbeitszeit, sondern sorgt auch für eine verbesserte Code-Qualität. Damit gehen eine erhöhte Rechenleistung und ein niedrigerer Stromverbrauch des jeweiligen Endgerätes einher. Silexica ist ein Spin-Off der RWTH Aachen, 2014 wurde das Unternehmen ausgegründet.

smaboo GmbH, Berlin

smaboo – Die „alltäglichen“ Werbeträger – „Embedded Branding“ ist Kern der Geschäftsidee der smaboo GmbH. Dahinter steckt eine neue Werbestrategie, bei der jeder sein direktes Umfeld als Werbefläche verkaufen kann. Bei einer ersten großen Marken-Kampagne beklebten beispielsweise deutschlandweit über 300 Studenten ihre Laptops mit Folien eines Mobilfunkbetreibers. Der Gedanke des Konzepts: Werbung mit der Zielgruppe in der Zielgruppe.

„Es geht darum, die Botschaften nicht einfach breit zu streuen, sondern sie durch den direkten Kontakt zwischen dem Werbenden und dem potenziellen Kunden bestmöglich im Alltag zu platzieren“, erklärt Mit-Gründer Adrian Locher.

Unternehmen und Promoter finden über die Internet-Plattform von smaboo zusammen. Hier schreiben Auftraggeber geplante Werbekampagnen aus, auf die sich Interessierte bewerben können. Auch haben die Unternehmen Zugriff auf die smaboo-Datenbank, in der Promoter ihre Profile hinterlegen.

smaboo möchte langfristig erfolgreich sein. Bei WECONOMY erhielt das junge Unternehmen Tipps zum Aufbau eines Vertriebsteams sowie zur Rekrutierung guter Mitarbeiter.

solvertec GmbH, Bremen

Automatische Fehlersuche: solvertec – Die Entwicklungsdauer von Halbleiterchips ist schwierig vorherzusagen. Das liegt unter anderem an der Suche nach Programmierfehlern, dem sogenannten Debugging, das auf manuelle Weise viel Zeit in Anspruch nimmt. Wie viele Bugs werden gefunden, wie schwerwiegend sind sie und wie können sie repariert werden? Das Bremer Start-up solvertec hat eine Software  entwickelt, die die Lokalisation und Behebung von Programmierfehlern in digitalen Schaltkreisen automatisiert.  Die Anwendung  „Debug!t“  analysiert automatisch Fehler und die Fehlerbehebung, um damit den manuellen Aufwand für das Debugging von Chip-Designs zu reduzieren und den Design-Zyklus zu verkürzen.

SOMA (i.G.), Dresden

Neuartiges Prozessmessverfahren: SOMA – Das SOMA Gründerteam der TU Dresden und der HTWK Leipzig hat im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsprojekts ein Prozessmessverfahren zur Onlineüberwachung der Abscheidegeschwindigkeit an Chemisch-Nickel-Prozessen entwickelt. Diese neuartige Prozessmesstechnik für den Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik ermöglicht eine effizientere und sicherere Oberflächenbehandlung. Durch das neuartige Verfahren kann die Prozesssicherheit durch eine verbesserte Qualitätssicherung der Beschichtungen erhöht werden. So können unnötige Materialkosten etwa durch Überbeschichtung, Ausschuss oder Nachbearbeitungen vermieden, der Anlagendurchsatz erhöht und der automatisierte Prozessbetrieb erleichtert werden.

Symonics GmbH, Tübingen

Telefonieren ohne Grenzen: symonics – Symonics hat sich eine deutlich bessere Tonqualität beim Telefonieren zum Ziel gesetzt. Das Spin-off der Universität Tübingen entwickelt und vermarktet Softwareprodukte, die Telefonieren in bis heute nicht erreichter Qualität möglich machen. Telefonate und Telefonkonferenzen können so in CD-Qualität und mit Raumklang durchgeführt werden. Das entwickelte Raumklang-Verfahren vermittelt einen dreidimensionalen Höreindruck, realistisch und weniger ermüdend. Symonics ist damit vor allem für Hersteller von Telekommunikationssystemen und Konferenzdiensten interessant.

Syntops GmbH, Augsburg

Syntops – die Erfindung der individuellen Zeitung – Die Syntops GmbH ist ein Unternehmen, das Software zur Individualisierung von Printprodukten herstellt. Mit der Syntops Software wird die Einführung der „Mass-Customization“ in der Printmedienbranche möglich. Erstes Produkt der Syntops GmbH ist PersonalNews – eine individuelle Tageszeitung, die in einem Pilotprojekt in Kooperation mit Verlagen und Zeitungen umgesetzt wird. Dabei können Kunden eine individuelle Zeitung aus ganzseitigen Sektionen oder Teilen ihrer nationalen und internationalen Lieblingszeitungen zusammen stellen.

Morgens um 7 Uhr liegt das Produkt dann druckfrisch auf dem Frühstückstisch, zum Beispiel mit dem Politikteil der „Welt“ und der „Washington Post“, dem Lokalteil der Heimatzeitung und dem Finanzteil der Lieblings-Wirtschaftszeitung.

„Unser Software-System erlaubt es, Printprodukte in einem Massenproduktionsprozess vollautomatisch und zu 100 Prozent zu individualisieren – von Zeitungen über Bücher, Unternehmensunterlagen, Dissertationen, Recherchen bis hin zu Werbung“, beschreibt einer der Firmengründer, Gregor Dorsch, das Konzept. Zusammen mit Stephan Jung, Michael Stangl und Christian Pooch hat er das Unternehmen aufgebaut und führt es heute. Geboren wurde die Idee der individuellen Tageszeitung vor zwei Jahren an der Handelshochschule in Leipzig (HHL) aus einem Projekt zu strategischer Unternehmensentwicklung.

Strategische Hilfe erhielt das Team von Syntops beim Netzwerk-Wochenende. “Wir haben Innovationsgeist, Expertenwissen im Bereich Innovationsmanagement und neue Businessmodelle. Was uns noch fehlt, ist mehr Erfahrung – und die haben die CEOs”, so Stephan Jung.

Teichert Systemstechnik GmbH, Lilienthal

Ein Sensor im Kabel überwacht Mensch und Maschine: Teichert Systemtechnik – Die Teichert Systemtechnik GmbH entwickelt kabelartige Formsensoren, mit denen Objekte erfasst und überwacht werden können. Das kann der Feuerwehrmann im verqualmten Raum sein, der den Kabelsensor in seiner Schutzkleidung trägt. Oder eine Maschine in einem Raum, den man nicht betreten darf. Einmal erfasst, werden die übermittelten Daten über ein Bildanalyseverfahren sichtbar gemacht und in einer dreidimensionalen Ansicht dargestellt.

TerraLoupe GmbH, Gilching

Luftbildanalyse mittels künstlicher Intelligenz – Präzise Geodaten sind heute in vielen Branchen gefragt: Sei es für Fahrerassistenzsysteme und das autonome Fahren, für die Paketauslieferung per Drohne oder um geeignete Dachflächen für Solaranlagen auszumachen. Das 2015 in Gilching bei München gegründete Start-up TerraLoupe setzt auf eine Technologie, die es nach Angaben der vier Gründer so noch nicht zu kaufen gibt: Mit ihr werden selbst kleinere Objekte in riesigen Geodatenmengen – wie hochaufgelösten Luftbildaufnahmen – automatisch erkennbar. Dabei arbeiten die Gründer mit einer Software, der sie nach dem Prinzip neuronaler Netze das menschliche Erkennen beibringen. Auf diese Weise „sieht“ das Steuerungssystem eines autonom fahrenden Autos nicht nur das Hindernis auf der Strecke, sondern weiß auch, ob sich daneben ein Baum oder Abgrund befindet. Ganz unterschiedliche Datensammlungen sind für die intelligente Datenplattform nutzbar und können fusioniert werden. TerraLoupe hat bereits Kunden in der Versicherungs- und Energiebranche sowie der Automobilindustrie. Die Technologie ist jedoch für ein breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten geeignet.

Toposens GmbH, München

Orientierung mit Fledermaus-Technik – Von Fledermäusen lernt Toposens, ein 2015 in München gegründetes Start-up. Laut Aussagen der Gründer, haben sie den weltweit ersten 3D-Sensor auf Ultraschallbasis entwickelt. Dieser Scanner erfasst Positionen von Personen oder Gegenständen präzise und in Echtzeit und funktioniert wie die Echoortung einer Fledermaus.

Transporting Ideas GmbH, Berlin

Wenn Autos „Badekappen“ tragen – Es gibt sie in allen Farben, mit Text, Emblemen und Flaggen – den „Badekappen“ für Autos von Transporting Ideas sind keine Grenzen gesetzt. Hinter dem, was lustig klingt, steckt eine clevere Geschäftsidee: Bei der neuartigen Außenwerbung mit dem Namen Mflax handelt es sich um ein elastisches Stück Stoff – ähnlich einer Badekappe – das mit Hilfe zweier Gummizüge über die Außenspiegel eines Autos oder LKW gezogen wird. Die Stofffläche kann nach Belieben bedruckt werden und ist somit eine ideale Werbefläche. Gründer Moritz Graf Stolberg hat dabei zwei Zielgruppen im Fokus: Firmen, die Mflax als Werbeträger und für Kampagnen nutzen sowie Privatpersonen, die ihre Vorliebe für einen Sportverein, ihre Stadt oder eine Lebenseinstellung zum Ausdruck bringen wollen. Neben der internationalen Markteinführung strebt das Team von Transporting Ideas den Durchbruch bei der Fußballballweltmeisterschaft 2010 an – sie wollen mit Mflax die berühmten Fan-Fähnchen ablösen. Mflax ist bereits für den Straßenverkehr zugelassen und hält laut Dekra auch bei 230 km/h.

Für das Team des erst 2009 gegründeten Unternehmens spielten beim Netzwerk-Wochenende vor allem Ratschläge zum Schutz vor Plagiaten eine Rolle.

TriDiCam GmbH, Duisburg

Der dreidimensionale Blick für Maschinen – Fußgängererkennung, Kollisionsvermeidung, Einklemmschutz – die Verwendung intelligenter Sensoren ist heute Alltag. Sie sorgen überall dort für Sicherheit, wo Technik auf Menschen trifft. Bisher hatten die „Augen“ der Maschinen allerdings das Problem, nur zweidimensional und kaum Abstände wahrnehmen zu können. Die innovative Technologie der TriDiCam GmbH, einem Fraunhofer-Spinn-Off, befördert die Bildsensorik in die nächste Dimension: Der neue 3D-Chip hilft Maschinen, Objekte in ihrer Umwelt exakter und in Echtzeit zu erkennen. Er liefert im Vergleich zu einem klassischen Video-Sensor nicht nur Bild-, sondern auch Abstandsinformationen und deckt dabei Messbereiche von bis zu 30 Metern ab mit einer Genauigkeit von bis zu einem Zentimeter. Das mögliche Anwendungsspektrum des 3D-Bildsensors ist somit bemerkenswert breit: für Sicherheit und Überwachung über Industrie-Automaten bis hin zur Automobiltechnik oder Konsumelektronik.

Gründer Jochen Noell ließ sich zu der Frage beraten, ob er und sein Team sich auf einzelne Produkte oder eine Sortimenterweiterung konzentrieren sollen.

Tutao GmbH, Hannover

Elektronische Post sicher versenden: Tutao – Die Anforderungen an Sicherheit, Flexibilität und Mobilität von E-Mail-Systemen ist in den zurückliegenden Jahren stetig gestiegen. Die Tutao GmbH hat sich diesem Problem angenommen und mit Tutanota ein Webmail-System entwickelt, das Daten automatisch verschlüsselt. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Web-Mail Funktionen wie Suche, Sortierung, Kontakte, Kalender und Aufgabenverwaltung sind intuitiv bedienbar und als Cloudanwendung per Browser oder Smartphone von überall zu erreichen.

uberMetrics Technologies GmbH, Berlin

Wer sagt was im Netz: uberMetrics Technologies GmbH – uberMetrics Technologies entwickelt Media Monitoring Lösungen, die es PR-Mitarbeitern ermöglichen relevante Themen im Social Web, TV, Radio und Print kontinuierlich zu verfolgen, die Reichweite und Verbreitung ihrer Botschaften aufzuzeigen und virale Entwicklungen und Influencer rechtzeitig zu identifizieren.

Durch die Verlinkungsanalyse werden SEO-Effekte von PR-Arbeit messbar und virale Themen rechtzeitig erkannt. Die Autorenanalyse identifiziert Autoren in Blogs und Online-Medien und ermöglicht es so, für jedes Spezialthema die richtigen Adressaten zu finden, und nach deren Weiterverbreitungspotential zu ordnen.

Vectoflow GmbH, München

Strömungssonden im 3-D-Druckverfahren: Vectoflow – Während ihres Studiums arbeitete Katharina Kreitz im Windkanal eines Autoherstellers und stellte fest: Die sogenannten Mehrlochsonden, mit denen Strömungen gemessen werden, müssten verbessert werden. Sie sind relativ teuer, gehen leicht kaputt und wenn sie verstopfen, ist die Wartung aufwendig. 2015 hat die Maschinenbauingenieurin gemeinsam mit Christian Haigmoser und Florian Wehner das Unternehmen Vectoflow gegründet, ein Spin-Off der TU München. Vectoflow nutzt ein 3-D-Druckverfahren, um Mehrloch-Staudrucksonden herzustellen. Mit einigen Vorteilen: Durch die einteilige Fertigung sind die Sonden robuster und können leichter gereinigt werden. Dadurch ist ein Serieneinsatz möglich. Das Druckverfahren erlaubt zudem eine freiere Wahl von Form und Materialien, sodass die Sonden optimal an ihren jeweiligen Einsatzort angepasst werden können. Auch besonders kleine Sonden mit nur einem Millimeter Durchmesser kann Vectoflow herstellen. Eine eigene Software übernimmt die Auswertung der Strömungsdaten. Die Gründer konnten bereits mehrere Kunden gewinnen.

Vemcon GmbH (früher: Vemcon UG), München

Baggerfahren leicht gemacht : Vemcon – Vemcon entwickelt Hardware, Elektronik und Software speziell für die Steuerung mobiler Arbeitsmaschinen, beispielsweise für Bagger. Das Assistenzsystem „uniGRIP“ ist eine neuartige Baggersteuerung mit ergonomischem Bedienorgan, das die konventionelle Steuerung der Maschinen über Joysticks ersetzen kann. Mit „uniGRIP“ steuert der Fahrer die Bewegungsrichtung des Baggerwerkzeugs intuitiv an ein- und demselben Bedienelement ohne verschiedene Tasten mit Joystickbewegungen zu kombinieren.

Venneos GmbH, Stuttgart

Computerchips für die Zellanalyse: Venneos – In der Grundlagenforschung und bei der Entwicklung neuartiger Medikamente sind Tests an Zellkulturen heute unverzichtbar. Sie senken Kosten und beschleunigen die Entwicklungsprozesse. Entscheidend für die Aussagekraft solcher zellbasierten Nachweisverfahren ist, dass die isolierten Zellen sich möglichst so verhalten wie sie es im menschlichen Körper tun würden. Dazu trägt der Einsatz von hochwertigen Primärzellen oder Stammzellen bei. Aber auch die eingesetzte Untersuchungstechnik sollte die zellulären Vorgänge nicht beeinträchtigen. Die Venneos GmbH hat zu diesem Zweck ein Siliziumchip basiertes Imaging System für die Analyse biologischer Zellen entwickelt, das unterschiedlichste Zellvorgänge – wie Teilungen und Bewegungen – in elektrische Signale übersetzt, aus denen Bilder generiert werden. Ohne den Lichteinfluss eines herkömmlichen Mikroskops kann so das Zellgeschehen in einer völlig neuen Art und Weise analysiert werden. Damit lassen sich laut Venneos zelluläre Veränderungen sichtbar machen, die mit bisherigen Techniken unsichtbar bleiben mussten. Das Gründungsteam von Venneos, bestehend aus drei Naturwissenschaftlern und einem Betriebswirt, arbeitet bereits mit ersten Pilotkunden, die Markteinführung ist bis Mitte 2016 geplant.

Virtenio GmbH, Berlin

Neuartig vernetzte Funkmodule: Virtenio – Die Virtenio GmbH, eine Ausgründung aus der TU Berlin, entwickelt, produziert und vertreibt sogenannte Sensorknoten. Das sind innovative, drahtlose und autarke Miniaturcomputer, die mit minimalem Energiebedarf permanent Informationen sammeln, verarbeiten und weiterleiten. Diese Systeme können autark als eine Art Sonde oder im Netzwerkverbund arbeiten. Konkreten Einsatz finden sie in der Industrie- und Gebäudeautomatisierung, der Logistik, der Landwirtschaft oder bei Messungen in physikalischen Strukturen. Virtenio bietet seinen Kunden ein ganzheitliches Leistungspaket an, das aus Hard- und Software sowie maßgeschneiderten Dienstleistungen besteht.

Viscopic, München

Wartungshilfe per hochinformativem Videostream: Viscopic – Industrieanlagen sind heute hochkomplex, daher hilft bei Störungen meist nur die Service-Hotline des Herstellers weiter. Allerdings scheitern Diagnose- und Reparaturhilfen via Telefon häufig daran, dass die Problemsituation allein mit Worten schwer erklärbar ist – zumal die Gesprächspartner im internationalen Kontext oft nicht dieselbe Sprache sprechen. In den meisten Fällen bleibt deshalb nur der zeit- und kostenintensive Vor-Ort-Einsatz. Viscopic-Mitgründer Marco Maier hat als internationaler Servicetechniker eines Maschinenbauunternehmens diese Schwierigkeiten selbst erlebt und deswegen mit Felix Meißgeier und Thomas Knauer eine Technologie entwickelt, die statt fernmündlicher Kommunikation auf Videobilder setzt: Die lassen sich mit jedem verfügbaren Smartphone, Tablet oder mit Smartglasses an den Hersteller übertragen, der seine Antwort ebenfalls per Video verschickt. Nach dem Prinzip der Augmented Reality werden relevante Zusatzinformationen virtuell eingespielt. Viscopic wurde Anfang 2015 gegründet, derzeit testen Pilotkunden die Technologie.

Wearable Life Science GmbH, Nürnberg

Muskelaufbau einfach und überall: Wearable Life Science – Das 2014 von Philipp G. Schwarz zusammen mit Freunden gegründete Unternehmen Wearable Life Sience macht die elektrische Muskelstimulation mobil: Bereits seit vielen Jahren wird die Methode, bei der elektrische Impulse zur Aktivierung der Muskulatur genutzt werden, in der Physiotherapie, aber auch im Leistungssport und im Lifestyle-Bereich eingesetzt. Bislang mussten die einzelnen zu stimulierenden Muskelpartien mit Kabeln an ein stationäres Gerät angeschlossen werden, das kaum Bewegungen zulässt. Völlig kabellos geht das mit dem Ganzkörperanzug Antelope von Wearable Life Science: Elektroden und Sensoren sind in diesen leicht anzulegenden Anzug integriert, eine kleine mobile Steuereinheit wird einfach angeklickt. So sind maximale Mobilität und Flexibilität gewährleistet, die dafür sorgen, dass Trainingsprozesse optimiert und bessere Ergebnisse erzielt werden.

Erfolgsgeschichten

Die Revolution am Büffettisch

Es ist ein typisch grauer November im Jahr 2007 und Timo Hafner, gerade 18 Jahre alt, hat sich jetzt offenbar in eine Sackgasse manövriert. Einiges hat er da schon in der Tasche, er war erfolgreich beim Deutschen Gründerpreis für Schüler und hat den angesehenen „Artur Fischer Erfinderpreis Baden-Württemberg“ gewonnen. Jetzt bekommt er erneut die Gelegenheit, bei der IENA, der Internationalen Erfindermesse in Nürnberg, sein Produkt vorzustellen: Ein innovatives Warmhaltesystem für Büffets, das mit Induktionselementen arbeitet.

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Der lange Weg zum Impfstoff

Unternehmensgründer brauchen meist einen langen Atem. Aber kaum irgendwo ist diese Tugend so sehr gefragt wie in der forschungsintensiven Pharma- und Biotechnologiebranche. Dr. Ingmar Hoerr, promovierter Biologe, hat sich davon nicht abhalten lassen. Seine Antriebsfeder: Eine Entdeckung, die so revolutionär ist, dass sie zunächst niemand ernst nahm.

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Weniger Last auf den Schultern

Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens, heißt es. Und viele ABC-Schützen fühlen sich vermutlich auch so, wenn sie früh morgens ihren großen Tornister aufsetzen, der je nach Länge des Schulwegs irgendwann ziemlich auf den Schultern drückt. Warum ist eigentlich noch niemand darauf gekommen, einen rückenfreundlicheren Ranzen zu entwickeln?

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