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182 Erfolgsgeschichten in 19 Jahren

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Glückliche Fotografin

TriDiCam GmbH

2009

Duisburg

Der dreidimensionale Blick für Maschinen – Fußgängererkennung, Kollisionsvermeidung, Einklemmschutz – die Verwendung intelligenter Sensoren ist heute Alltag. Sie sorgen überall dort für Sicherheit, wo Technik auf Menschen trifft. Bisher hatten die „Augen“ der Maschinen allerdings das Problem, nur zweidimensional und kaum Abstände wahrnehmen zu können. Die innovative Technologie der TriDiCam GmbH, einem Fraunhofer-Spinn-Off, befördert die Bildsensorik in die nächste Dimension: Der neue 3D-Chip hilft Maschinen, Objekte in ihrer Umwelt exakter und in Echtzeit zu erkennen. Er liefert im Vergleich zu einem klassischen Video-Sensor nicht nur Bild-, sondern auch Abstandsinformationen und deckt dabei Messbereiche von bis zu 30 Metern ab mit einer Genauigkeit von bis zu einem Zentimeter. Das mögliche Anwendungsspektrum des 3D-Bildsensors ist somit bemerkenswert breit: für Sicherheit und Überwachung über Industrie-Automaten bis hin zur Automobiltechnik oder Konsumelektronik. Gründer Jochen Noell ließ sich zu der Frage beraten, ob er und sein Team sich auf einzelne Produkte oder eine Sortimentserweiterung konzentrieren sollen.

Glückliche Fotografin

LaTherm GmbH

2009

Dortmund

Pökelsalz als Wärmespeicher – Bislang ungenutzte industrielle Abwärme brauchbar zu machen, ist Kern der Geschäftsidee der LaTherm GmbH. Dabei lösen Gründer Kai Petersen und sein Team gleich zwei Probleme auf einen Schlag: Sie verbessern die Effizienz des “Wärmeabgebers” und bieten dem Wärmeabnehmer eine kostengünstige Alternative zu konventionellen Energiequellen. Genutzt werden die großen Wärmemengen, die viele Industrieunternehmen an die Umwelt abgeben. Diese Abwärme will LaTherm beispielsweise für die Beheizung von Schwimmbädern, Krankenhäusern oder Schulen einsetzen. Die Wärme wird dafür in speziellen Containern mit Hilfe von Pökelsalz gespeichert und mittels LKW vom Wärmeerzeuger zum Verbraucher gebracht. Die Kapazität, die ein Container fassen kann, reicht für den dreimonatigen Heiz- und Warmwasserbedarf eines Einfamilienhauses oder den Tagesbedarf eines Schwimmbades aus. Der Kostenvorteil liegt laut Petersen bei 15 Prozent gegenüber Heizöl, allerdings sind maximale Transportwege von bis zu fünf Kilometern im Stadtverkehr und 20 Kilometern auf dem Land zu beachten.
Beim Gewinner-Wochenende holte sich das Team des 2007 gegründeten Startups Tipps zu Wachstumsstrategien und der Erweiterung ihres Anwendungsspektrums.

Glückliche Fotografin

Plexian GmbH & Co.KG

2009

München

Algorithmen mit Taktgefühl – Mit einem ausgeklügelten Ansatz optimiert die Plexian GmbH & Co. KG die Montageprozesse der Automobilindustrie. Der Schlüssel hierfür liegt in der sogenannten Abtaktung, also der Aufteilung von Arbeitsvorgängen auf verschiedene Stationen. Diese ist so komplex, dass sie bisher von Hand berechnet wird. Plexian-Gründer Christoph Meier bietet mit seinem Geschäftsmodell einen bedeutenden Fortschritt: Er hat eine Software entwickelt, die mit speziellen Algorithmen die Abtaktung automatisiert. Das Ergebnis: Die Qualität der Montagelinie kann gesteigert und die Kosten können reduziert werden, wie ein erster Test bei einem großen deutschen Automobilhersteller im letzten Jahr zeigte. Die Leistungen von Plexian liegen derzeit in der Beratung und Softwareentwicklung: Die Daten der Kunden werden ausgewertet und die Abtaktung effizient angepasst. Das Konzept von Meier hat Potenzial, denn auch andere Branchen wie zum Beispiel der Werkzeugmaschinenbau kämpfen mit der zeitaufwändigen Abtaktung.
Die Frage, wie Plexian mehr Bekanntheit erlangen kann und welche Risiken JointVentures bergen, beschäftigen Meier vor dem Gewinner-Wochenende.

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Transporting Ideas GmbH

2009

Berlin

Wenn Autos “Badekappen” tragen – Es gibt sie in allen Farben, mit Text, Emblemen und Flaggen – den “Badekappen” für Autos von Transporting Ideas sind keine Grenzen gesetzt. Hinter dem, was lustig klingt, steckt eine clevere Geschäftsidee: Bei der neuartigen Außenwerbung mit dem Namen Mflax handelt es sich um ein elastisches Stück Stoff – ähnlich einer Badekappe – das mit Hilfe zweier Gummizüge über die Außenspiegel eines Autos oder LKW gezogen wird. Die Stofffläche kann nach Belieben bedruckt werden und ist somit eine ideale Werbefläche. Gründer Moritz Graf Stolberg hat dabei zwei Zielgruppen im Fokus: Firmen, die Mflax als Werbeträger und für Kampagnen nutzen sowie Privatpersonen, die ihre Vorliebe für einen Sportverein, ihre Stadt oder eine Lebenseinstellung zum Ausdruck bringen wollen. Neben der internationalen Markteinführung strebt das Team von Transporting Ideas den Durchbruch bei der Fußballballweltmeisterschaft 2010 an – sie wollen mit Mflax die berühmten Fan-Fähnchen ablösen. Mflax ist bereits für den Straßenverkehr zugelassen und hält laut Dekra auch bei 230 km/h.
Für das Team des erst 2009 gegründeten Unternehmens spielten beim Netzwerk-Wochenende vor allem Ratschläge zum Schutz vor Plagiaten eine Rolle.

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CAVI Int. GmbH

2009

Hamburg

Online-Shopping2 – Die silberne Pailletten-Jacke von Britney Spears, das neue Album von U2 oder das Tattoo von Eminem – mit der neuen Video Overlay-Technik der CAVI Int. GmbH können Internetnutzer Produkte direkt aus dem Clip kaufen, den sie sich gerade ansehen. Oder solche, die thematisch dazu passen. Der Vorteil: Der Shop ist in das Video integriert, so muss der Kunde nicht erst andere Seiten aufrufen, sondern kann sofort bestellen – und das mit nur fünf Klicks. Daher auch der Name des 2008 gegründeten Unternehmens, der sich von „Click after view“ ableitet. Geschäftsführer Dominik Reisig und sein Team haben bereits eine erste Demo-Version auf einer bekannten Video-Plattform getestet und arbeiten nun an der Anbindung an ein komplett automatisiertes Logistiksystem.
Beim Netzwerk-Wochenende konnte Reisig von den Geschäftsführern und Vorstandsvorsitzenden vor allem erfahren, wie sie Aufgaben- und Kompetenzbereiche eines erfolgreichen Managers definieren.

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Bonial International GmbH (früher: Juno Internet GmbH)

2009

Berlin

Elektronische Prospekte erobern die Schnäppchenwelt – Ob das Eröffnungsangebot vom Elektrofachmarkt, der Ausverkauf vom Sportgeschäft oder die Sonderaktion im Supermarkt – Schnäppchen sind heiß begehrt. Doch die ständige Flut von Papierprospekten nervt viele Verbraucher. Oft zieren deswegen Schilder mit „Werbung einwerfen verboten“ die Hauseingänge oder die Prospekte wandern ungelesen in den Müll. Die Juno Internet GmbH hat mit kaufDA eine Lösung ohne Streuverluste entwickelt: Das Unternehmen stellt die Prospekte von Heimwerkermärkten und Discountern auf die Internetseite www.kaufda.de. Hier können Schnäppchenjäger übersichtlich und schnell die Angebotsprospekte ihrer lokalen Geschäfte digital durchblättern. Der Hintergrund: Immer mehr Verbraucher informieren sich online, bevor sie einkaufen gehen. Nebenbei schont das Geschäftsmodell die Umwelt. Juno Internet hat inzwischen rund 12.000 Städte auf seiner Internetseite. Gründer Christian Gaiser und sein Team arbeiten gerade an der Entwicklung einer Mobile-Variante.
Beim Gewinner-Wochenende stellte Gaiser den Top-Managern Fragen zur richtigen Positionierung und zu Verhandlungsstrategien mit großen Geschäftspartnern.

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Brand.it GmbH (früher: teutu GmbH

2009

Neuhausen

Ein Sonnenbad für Laptops – Sie bieten Flexibilität und Unabhängigkeit – Laptops sind aus dem Arbeits- und Privatalltag nicht mehr wegzudenken. Einziges Manko: Die Stromversorgung ist nicht immer verfügbar. Durch die innovative Geschäftsidee der teutu GmbH könnte das bald anders aussehen. Der Solar-Laptop des 2007 gegründeten Unternehmens bezieht einen Teil seiner Energie aus Sonnenlicht. Dahinter steckt eine Kombination aus einer zum Patent angemeldeten Anordnung von Solarzellen und einer intelligenten Ladeprozedur. Die Laufzeit kann dadurch um bis zu 40 Prozent verbessert werden. Gründer Markus Teufel plant nun den Schritt von den funktionierenden Prototypen zum ersten verkauften Solar-Laptop und ist auf der Suche nach Lieferanten und einem Partner für die Serienproduktion. Mit einigen großen PC-Herstellern ist er bereits im Gespräch.
Über die Frage, wie er sich bei Verhandlungen mit Großkonzernen positionieren solle, tauschte er sich mit den Top-Managern von WECONOMY aus.

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Concentrix Solar GmbH

2009

Freiburg

Die geballte Kraft der Sonne – Eine neue Generation der Solartechnik zu etablieren, hat sich die Concentrix Solar GmbH zum Ziel gesetzt. Dabei soll die neuartige Konzentrator-Photovoltaik-Technologie namens FLATCON mit Hilfe einer Fresnel-Linse die Sonneneinstrahlung fünfhundertfach bündeln. Hocheffiziente, kleine Solarzellen wandeln das Licht dann direkt in elektrischen Strom um. Concentrix Solar liefert die Kraftwerke komplett und schlüsselfertig. Entwickelt wurde die Technologie in mehrjähriger Forschungsarbeit insbesondere am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg. Im Vergleich zu konkurrierenden Modellen wie solarthermischen Kraftwerken und konventionellen Silizium- oder Dünnschicht-Solarzellen erreicht FLATCON deutlich höhere Wirkungsgrade und kann so die Nachfrage nach Anlagen mit größerer Leistung bedienen.
Hansjörg Lerchenmüller, Vorstandschef des 2005 gegründeten Unternehmens, diskutierte bei WECONOMY Möglichkeiten der Internationalisierung und der Exportfinanzierung.

Glückliche Fotografin

Gastros Switzerland AG (früher: InductWarm GbR)

2009

Radorfzell

Unsichtbar gut – Speisen, die weder kalt noch verkocht sind, weißes Porzellan, ein stimmiger Gesamteindruck – hierfür möchte der 20-jährige Abiturient Timo Hafner mit seiner innovativen Warmhalte-Technologie für Hotel und Gastronomie sorgen. InductWarm nennt sich das ausgeklügelte System zum Warmhalten von Speisen – es besteht aus einem Tisch mit verdeckt angebrachten, induktiven Wärmeelementen sowie speziell beschichteten Porzellanschalen. Dahinter steckt das bekannte Prinzip des Induktionsherdes, das den Warmhalte-Techniken mit Gaskochern und Wasserbädern in mehreren Punkten überlegen ist: InductWarm ist energiesparender als die herkömmlichen Varianten, zudem wartungsarm und geruchlos. Außerdem sind die InductWarm-Elemente flexibel einsetzbar. Als Partner hat Hafner bereits das mittelständische Elektronikunternehmen Hügler, die internationale Hotelgruppe Hilton sowie den Weltmarktführer für Hotelporzellan Bauscher gewonnen.
Beim Netzwerk-Wochenende fand Hafner Rat zum Thema Markteinführung, die er für das dritte Quartal 2009 plante.

Glückliche Fotografin

smaboo GmbH

2008

Berlin

smaboo – Die „alltäglichen“ Werbeträger – „Embedded Branding“ ist Kern der Geschäftsidee der smaboo GmbH. Dahinter steckt eine neue Werbestrategie, bei der jeder sein direktes Umfeld als Werbefläche verkaufen kann. Bei einer ersten großen Marken-Kampagne beklebten beispielsweise deutschlandweit über 300 Studenten ihre Laptops mit Folien eines Mobilfunkbetreibers. Der Gedanke des Konzepts: Werbung mit der Zielgruppe in der Zielgruppe.
„Es geht darum, die Botschaften nicht einfach breit zu streuen, sondern sie durch den direkten Kontakt zwischen dem Werbenden und dem potenziellen Kunden bestmöglich im Alltag zu platzieren“, erklärt Mit-Gründer Adrian Locher.
Unternehmen und Promoter finden über die Internet-Plattform von smaboo zusammen. Hier schreiben Auftraggeber geplante Werbekampagnen aus, auf die sich Interessierte bewerben können. Auch haben die Unternehmen Zugriff auf die smaboo-Datenbank, in der Promoter ihre Profile hinterlegen.
Smaboo möchte langfristig erfolgreich sein. Bei WECONOMY erhielt das junge Unternehmen Tipps zum Aufbau eines Vertriebsteams sowie zur Rekrutierung guter Mitarbeiter.

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ergion GmbH

2008

Mannheim

ergion – Kleines Kraftwerk mit großer Wirkung – Aus Sonne, Biomasse, Erdwärme und industriellen Abwärmeprozessen gewinnt das Mikrokraftwerk der ergion GmbH Strom, Kälte und Nutzwärme. Möglich macht dies das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Die thermodynamische Lösung von ergion ist aber nicht nur kleiner als die üblichen Dampfmaschinen, sondern läuft auch mit wesentlich niedrigeren Temperaturen, die zwischen 150 und 180 Grad Celsius liegen.
„Wir ermöglichen damit, an jedem Ort der Welt Strom zu produzieren und erhöhen den Wirkungsgrad von herkömmlichen Industrieanlagen oder Produktionsprozessen“, sagt Lothar Keck von ergion. Das Mikrokraftwerk arbeitet emissions- und rückstandsfrei. Der Wartungsaufwand ist geringer als bei herkömmlichen Verfahren. Prototypen des Kraftwerks sind derzeit in Rostock, Mannheim und Thailand installiert. Neben einem breiten Spektrum an Einsatzgebieten möchte ergion auch den internationalen Markt erschließen.
Um das Potenzial seiner neuen Technologie optimal zu nutzen, standen für ergion bei WECONOMY der Erfahrungsaustausch und das Knüpfen neuer Kontakte im Vordergrund.

Glückliche Fotografin

Orcan Energy AG (früher: ORCaη Industries)

2008

München

ORCaη Industries – Mit Abwärme zu neuer Energie – Wie kann man den Verbrauch der teuren Energieträger Öl, Benzin und Dieselkraftstoff verringern? Und wodurch können CO²-Emissionen noch stärker reduziert werden? Auf diese Fragen antwortet ORCaη Industries mit ihrer ORC-Technologie, die ungenutzte Abwärme von Verbrennungsmotoren und industriellen Anlagen verwertet und damit zur Energieeffizienz beiträgt. Die angebotene Lösung kann, je nach Anwendungsgebiet, die anfallende Abwärme recyceln und sie in elektrische Energie umwandeln.
„Der so gewonnene Strom kann bei Nutzfahrzeugen beispielsweise für den Antrieb oder die Klimaanlage verwendet werden“, erläutert Bertele von ORCaη.
Vorerst konzentriert sich ORCaη Industries auf die Anwendung ihrer Technologie bei Bussen und LKW. Um den Einsatz im mobilen Bereich durch Patente abzusichern, arbeiten die Jungunternehmer derzeit zusammen mit Experten des Lehrstuhls für Energiesysteme der TU München an der Einführung von ersten Prototypen bei Referenzkunden. Darüber hinaus will ORCaη Industries die Apparate verkleinern und somit weitere Marktsegmente erschließen.
ORCaη Industries wollte über WECONOMY Kontakte zu potenziellen Investoren knüpfen und die Marktchancen ihres Produkts analysieren.

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