182 Erfolgsgeschichten in 19 Jahren

Megalloys
2008
Dresden
MEGALLOYS – Die metallischen Legierungen von morgen – Die kommerzielle Nutzung von metallischem Glas hat sich MEGALLOYS zum Ziel gemacht. Die neuartige Materialklasse ist durch ihre chemisch-physikalische Zusammensetzung härter, verschleißfester, elastischer und korrosionsbeständiger als übliche Metalllegierungen. Bei Marktreife könnte metallisches Glas beispielsweise bei Elektro- und Sportgeräten, Implantaten in der Biomedizintechnik sowie Schmuckartikeln zum Einsatz kommen.
„Langfristig können wir uns vorstellen, damit etablierte Materialarten zu ersetzen, angefangen bei kratzfesten Gehäuseteilen bis hin zu Zahnrädern“, sagt Projektkoordinator Christian Eichhorn.
Mit patentrechtlich geschützten Forschungsergebnissen hat das Forscherteam bereits den Weg für die breite Verwendung der neuen Materialklasse in der industriellen Großserienproduktion geebnet. Zusammen mit dem Leibnitz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW) entwickelt MEGALLOYS zurzeit Bauteile und Fertigprodukte aus metallischem Glas.
MEGALLOYS ist ein Ausgründungsvorhaben des IFW und wird gerade als eigenes Unternehmen aufgebaut. Daher diskutierte das Projektteam bei WECONOMY über nachhaltige Geschäftsstrategien.

JuicyWalls GmbH & Co.& KG (Früher: JuicyWalls GbR)
2008
Offenbach am Main
JuicyWalls – Individualität für die eigenen vier Wände – Ob Bilder von Sonnenblumenfeldern oder vom letzten Sommerurlaub auf Sylt – mit JuicyWalls sind bei der Gestaltung von Wänden keine Grenzen gesetzt. Mit der Website ermöglichen Mark Hussain und Marcus Dörr ihren Kunden, Tapeten und Leinwände individuell zu entwerfen. Dafür können sie aus der Datenbank von Juicywalls bestehende Motive nutzen oder eigene Dateien hochladen.
„Unser Angebot richtet sich an Otto-Normal-Verbraucher, aber auch an Maler, Messe- und Ladenbauer oder Architekten“, so Hussain.
Juicywalls bietet zudem den so genannten Partnershop an. Hierfür kann der Geschäftspartner das Computerprogramm auf seiner eigenen Seite integrieren. Bei den Bestellungen über die Partnershops übernimmt Juicywalls die Zahlungsabwicklung, Produktion, Logistik und den Endkundensupport.
Die Macher von Juicywalls haben viele Pläne: Sie möchten eine Offline-Variante des Programms etablieren und Auslandsmärkte erobern. Für die Umsetzung ihrer Vorhaben erhielten sie hilfreiche Tipps durch WECONOMY.

AddContents
2008
Erlangen
"AddContents – Auf Entdeckungsreise im unsichtbaren Netz – “Deep Web” nennen sich die unendlichen Tiefen des Internets. Hier schlummern themenspezifische Datenbanken, die den meisten Nutzern jedoch verborgen bleiben. Denn diese sind mit normalen Suchmaschinen, also im “sichtbaren” World Wide Web, nicht auffindbar. Die AddContents GmbH möchte das „Deep Web“ mit ihrer Online-Suchmaschine „Truffels.com“ für jeden einfach zugänglich machen. „Die üblichen Suchseiten scheitern oft daran, dass Datenbanken kostenpflichtig sind. Truffels.com rechnet deswegen automatisch bei der Anfrage die Gebühren ab und kann so auf die Informationen zugreifen“, erklärt Volker Heise, Gründer der AddContents GmbH.
Auch gibt es Anbieter, die den Zugang zu ihren Inhalten nur gewähren, wenn die Suchanfrage in Echtzeit abläuft. Deswegen arbeitet Truffels.com nicht mit auf Servern gespeicherten Ergebnissen, sondern geht erst zum Zeitpunkt der Anfrage auf die Seiten und erfüllt somit die Zugriffsbedingungen.
AddContents setzt ihr Programm bisher bei großen Unternehmen ein. Um ihr Konzept der spezialisierten Suchmaschine weiter auszubauen, diskutierte der Internet-Experte bei WECONOMY mit den Managern über Vermarktungsmöglichkeiten sowie über Kundengewinnung."

pluriSelect Life Sciences UG & Co. KG
2008
Leipzig
pluriSelect – Neue Zelldiagnostik für bessere Diagnosen – Früherkennung von Krankheiten ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Therapie. Um entsprechende Analysen schneller, einfacher und präziser zu machen, arbeitet pluriSelect an einer zum Patent angemeldeten Technologie. Dahinter steckt eine Zelldiagnostik, die mit allen Körperflüssigkeiten funktioniert. Auf Basis der neuen Lösung entwickelt das Team um Dr. Jan-Michael Heinrich derzeit Produkte für die Bereiche Forschung, Diagnostik, Therapie, Biotechnologie, Lebensmittel- und Umweltüberwachung.
„Uns ist vor allem die kommerzielle Verwertung wichtig. Wir wollen die Diagnostika in Praxen und Kliniken, aber auch rezeptfrei direkt in Apotheken vertreiben“, so Heinrich.
Die ersten Anwendungen für den wissenschaftlichen Forschungsbereich durchlaufen derzeit die Testphase bei externen Labors. Sobald diese abgeschlossen sind, beginnt pluriSelect den Aufbau einer Vertriebsstruktur.
Welche Rollen Beratungsgremien und Bauchgefühl bei wichtigen Entscheidungen für ein Unternehmen spielen, diskutierte pluriSelect bei WECONOMY mit den erfahrenen Managern.

Dr. Lenhardt Consult GmbH
2008
Berg
publicBox – Bunt bedruckt ist gut geworben – Rund 850 Millionen Quadratmeter ungenutzte Werbefläche in Deutschland brachten Christian Klammer und Jana-Maria Lehnhardt auf ihre Geschäftsidee: Werbung auf Versandkartons. Damit reagieren die beiden Marketingfachleute auf die Nachfrage nach neuen Werbeträgern. Denn Fernsehspots werden oft weggezappt, Anzeigen überblättert. „Mit bedruckten Versandkartons können wir Botschaften effizient platzieren, denn die Aufmerksamkeit des Konsumenten ist sehr hoch, wenn er seine Ware erhält“, erläutert Klammer.
publicBox bietet einen Komplettservice an: von der Marktforschung, der Konzeptionierung, über das Design bis hin zur Produktion und Logistik.
Kunden können je nach Zielgruppe und Produkten auswählen und die entsprechenden Versandkartons mit ihrer Werbung anfertigen lassen. publicBox liefert die Verpackungen dann kostenfrei an ausgesuchte Vertriebspartner, die sich verpflichten, ihre Ware in den überlassenen Kartons zu versenden.
Von WECONOMY erhoffte sich publicBox Kontakte zu Entscheidungsträgern, die sie bei der weltweiten Etablierung ihres Geschäfts unterstützen können.

infsoft GmbH
2008
Großmehring
infsoft – Mit neuer Navi-Technik sicher ans Ziel – Verirrungen im Einkaufszentrum und unübersichtliche Parkplatzsuche könnten bald ein Ende haben. Hier soll zukünftig die neue Navigationstechnologie der infsoft GmbH weiterhelfen. Tobias Donaubauer und Dr. Karl Weick setzen mit der auf W-LAN basierenden Software-Lösung „GOin“ da an, wo GPS-gestützte Geräte an ihre Grenzen stoßen: im Gebäudeinnern oder auf komplexen Außenflächen fernab des Straßensystems.
Mittels PDA, Smartphone oder Computer ermöglicht „GOin“ zum Beispiel die Orientierung in Kliniken, Museen oder Flughäfen. Darüber hinaus kann die neue Technologie mobile Objekte wie Fahrzeuge orten. „Die Software liefert sogar Wissenswertes zur Umgebung. Zu Sehenswürdigkeiten, Angeboten im Duty-Free-Shop und zu vielem mehr“, sagt Weick.
Für das Universitätsklinikum Würzburg hat infsoft eine Version von „GOin“ zur Wegeauskunft für Besucher und Personal entwickelt. Die entsprechenden Informationen können dort über ein Terminal und über mobile Endgeräte abgerufen werden.
Mithilfe von WECONOMY überprüfte das Software-Unternehmen seine strategische Ausrichtung und erhielt Tipps zu möglichen Schwachstellen und der weiteren Kundengewinnung.

Syntops GmbH
2007
Augsburg
Syntops – die Erfindung der individuellen Zeitung – Die Syntops GmbH ist ein Unternehmen, das Software zur Individualisierung von Printprodukten herstellt. Mit der Syntops Software wird die Einführung der „Mass-Customization“ in der Printmedienbranche möglich. Erstes Produkt der Syntops GmbH ist PersonalNews – eine individuelle Tageszeitung, die in einem Pilotprojekt in Kooperation mit Verlagen und Zeitungen umgesetzt wird. Dabei können Kunden eine individuelle Zeitung aus ganzseitigen Sektionen oder Teilen ihrer nationalen und internationalen Lieblingszeitungen zusammen stellen. Morgens um 7 Uhr liegt das Produkt dann druckfrisch auf dem Frühstückstisch, zum Beispiel mit dem Politikteil der „Welt“ und der „Washington Post“, dem Lokalteil der Heimatzeitung und dem Finanzteil der Lieblings-Wirtschaftszeitung. „Unser Software-System erlaubt es, Printprodukte in einem Massenproduktionsprozess vollautomatisch und zu 100 Prozent zu individualisieren – von Zeitungen über Bücher, Unternehmensunterlagen, Dissertationen, Recherchen bis hin zu Werbung“, beschreibt einer der Firmengründer, Gregor Dorsch, das Konzept. Zusammen mit Stephan Jung, Michael Stangl und Christian Pooch hat er das Unternehmen aufgebaut und führt es heute. Geboren wurde die Idee der individuellen Tageszeitung vor zwei Jahren an der Handelshochschule in Leipzig (HHL) aus einem Projekt zu strategischer Unternehmensentwicklung. Strategische Hilfe erhielt das Team von Syntops beim Netzwerk-Wochenende. “Wir haben Innovationsgeist, Expertenwissen im Bereich Innovationsmanagement und neue Businessmodelle. Was uns noch fehlt, ist mehr Erfahrung – und die haben die CEOs”, so Stephan Jung.

FACTON GmbH
2007
Postdam
FACTON: Kostenkontrolle durch Zugriff für alle – Wie hoch die Kosten für die Produktion eines neuen Produktes tatsächlich sind, erkennen die Hersteller komplexer Güter in den allermeisten Fällen erst nach dem Start der Produktion. Die Ursache liegt darin, dass diverse Teile, Baugruppen, Materialien, Zulieferer und Betriebsmittel geplant, zusammengestellt, kalkuliert und immer wieder verändert werden, bis schließlich eine Berechnungsgrundlage vorhanden ist. Die Gefahr dabei ist, dass Einsparpotenziale nicht oder zu spät erkannt werden, Kalkulationsfehler entstehen, die Kosten falsch berechnet werden und sich damit die Marktreife eines Produktes verzögern kann. Den Brüdern Thoralf und Martin Nehls war dieses Problem schon früh aufgefallen. Nach Erfahrungen im eigenen Ingenieurbüro und bei einem PKW-Hersteller machten sie sich daran, nach einer Lösung zu suchen und gründeten die FACTON GmbH. Ihre Entwicklung ist eine IT-Lösung, mit der frühzeitig Produktkosten systematisch und abteilungsübergreifend kalkuliert und reduziert werden können. FACTON bietet die Möglichkeit, Produkte mit höherer Qualität zu niedrigeren Kosten zu entwickeln. 1998 gründeten die Brüder das Unternehmen in Dresden, heute ist die FACTON GmbH nach eigenen Angaben der führende Software-Anbieter für Cost Process Optimization (CPO). Das langfristige Ziel ist der Börsengang des Unternehmens, „für dieses Jahr streben wir den weiteren Ausbau der internationalen Marktpräsenz an“, so Thoralf Nehls. Dafür lieferte das Weconomy-Treffen wichtige Impulse

CureVac GmbH
2007
Tübingen
CureVac – Krebs bekämpfen mit Boten-RNA – CureVac ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das auf dem Gebiet der Krebs-Immuntherapie mit Hilfe von modifizierter Boten-RNA (messenger Ribonukleinsäure) unter dem Markennamen RNActive® Pionierarbeit leistet. Im Jahr 2000 als ein Spin-off der Tübinger Universität gegründet, konzentriert sich das Team von CureVac auf die Krebstherapie mit Hilfe von RNA. Ingmar Hoerr, heute CEO von CureVac, legte durch wissenschaftliche Studien den Grundstock. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 35 hochspezialisierte Mitarbeiter und befindet sich weiter auf Wachstumskurs – nicht zuletzt dank der 2005 erfolgten Finanzierung durch den SAP Mitgründer Dietmar Hopp. Das Molekül RNA, das im Aufbau der DNA sehr gleicht, wurde lange wegen seiner biochemischen Instabilität und schwierigen Handhabung als unbrauchbar für den direkten immuntherapeutischen Ansatz beim Menschen angesehen. In der Regel wurde daher meist die stabilere DNA angewendet, um genetische Informationen in Empfängerzellen zu transportieren. Allerdings ist dies mit Risiken verbunden, weil die Wirkdauer des DNA-Medikamentes nicht kontrolliert werden kann. Es kann also zu unerwünschten Interaktionen mit dem Genom des Patienten kommen. Diese Risiken bestehen nicht bei RNActive®, weil diese nachweislich nicht in den Zellkern eindringt. RNActive® kann mittlerweile als Wirkstoff und Arzneimittel zur klinischen Prüfung in eigenen Reinräumen produziert werden – CureVac hat sich damit erfolgreich von einem rein forschungsorientierten zu einem biopharmazeutischen Unternehmen gewandelt. Aufgrund der erfolgreichen Entwicklung ist ein rasches Wachstum vorgezeichnet. So fragt sich Ingmar Hoerr: „Wie verkraftet eine Firma schnelles Wachstum, und wie werden neue Mitarbeiter rasch integriert, motiviert und herausragende Leistungen erzielt?“ Antworten auf seine Fragen gab es auf dem Netzwerk-Wochenende

Innovationsmanufaktur GmbH (früher: Sportkreativwerkstatt GmbH)
2007
München
SportKreativWerkstatt – Innovationen ganzheitlich erzeugen – Das Team der SportKreativWerkstatt erarbeitet Produktkonzepte vor allem in den Bereichen Sport, Bewegung, Lifestyle. „Unsere Hauptkompetenz ist die systematische Prozessgestaltung und die Konzeptentwicklung in den Frühphasen von Innovationsvorhaben“, erklärt Geschäftsführer Prof. Eckehard Fozzy Moritz die Handlungsfelder seines interdisziplinär agierenden Dienstleistungsunternehmens. Es ist als selbstständige Firma eng mit der TU München verbunden und arbeitet heute zum Beispiel für BMW oder adidas. Dabei versteht sich das Team um den Unternehmensgründer als Kern eines flexiblen Netzwerks, das jederzeit auf externe Kompetenzen, zum Beispiel von Leistungssportlern und Materialexperten zurückgreifen kann. Der Ansatz der SportKreativWerkstatt ist ganzheitlich – „holistische Innovationen entwickeln“ heißt das Schlagwort. Das heißt, dass die Mitarbeiter ihre Kunden nicht nur bei der Umsetzung von Ideen unterstützen, sondern den gesamten Innovationsprozess ab der Phase der Themenfindung begleiten, systematisieren und daraufhin Produktkonzepte entwickeln. Ein Beispiel ist die Zielsetzung einer Firma, neue Sportangebote für ältere Menschen entwickeln zu wollen. Moritz: „Bei so einer Aufgabenstellung fragen wir uns: ‚In welchen Lebenswelten bewegt sich die Zielgruppe? Wie motiviert man sie?’ Das Ergebnis sind dann nicht unbedingt Trainingsgeräte mit Sitzhilfe, sondern vielleicht ein Fernsehsessel mit Fitnessfunktion.“ Wie die SportKreativWerkstatt weitere große deutsche Firmen bei Innovationen unterstützen kann, war eine wichtige Frage auf dem WECONOMY-Gewinner-Wochenende.

Greenmiles GmbH
2007
Hamburg
Greenmiles – Klimaschutz auf Reisen – „Greenmiles ist die logische Konsequenz aus Forscherdrang, Unternehmergeist und ökologischer Verantwortung“, sagt Dr. Sven Bode, Gründer und Geschäftsführer über sein Unternehmen. Bereits direkt nach seinem Studium fokussierte er sich auf Klimaschutz und -politik, was ihn zu einer Vielzahl von Engagements, Forschungsaufträgen und beratenden Tätigkeiten, zum Beispiel bei der EU-Kommission, der GTZ oder zum Sekretariat der Arbeitsgruppe Emissionshandel beim Bundesumweltministerium führte. Seine Arbeiten wurden in nationalen und internationalen Fachzeitschriften publiziert. Im März 2007 gründete er zusammen mit zwei privaten Geldgebern die Greenmiles GmbH. Greenmiles bietet allen Reisenden die Möglichkeit, die CO2-Emissionen ihrer Reisen durch Unterstützung eines Klimaschutzprojektes – wie etwa einer Windkraftanlage in Afrika – nach Standards der Vereinten Nationen zu kompensieren und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Kompensation ist vor oder nach jeder Reise, von Privatpersonen oder Geschäftsreisenden möglich. „Greenmiles ist ein zeitgemäßes Angebot, um Mobilität und Klimaschutz eigenverantwortlich in Einklang zu bringen“, so Bode. „Unsere größte Herausforderung für den Erfolg von Greenmiles liegt zum einen im Marketing und zum anderen in der Gewinnung von Unternehmen als Partner“, meint er, „und hierfür habe ich einige Tipps von den CEOs beim Netzwerk-Wochenende erhalten.“

BAGPAX Cargo Systems e.K
2007
Saarbrücken
BAGPAX – Unternehmen aus dem Kofferraum – Welche Gründe bewegen einen jungen BWL-Studenten, im Studium zu pausieren und sich völlig seiner Geschäftsidee zu widmen? Marvin Dominic Andrä faszinieren neue Ideen, die das Leben einfacher und komfortabler machen. Das treibt ihn an. „Entweder mache ich etwas ganz oder gar nicht. Und von dem Erfolg von BAGPAX bin ich hundertprozentig überzeugt“, sagt er. Der von ihm entwickelte BAGPAX ist ein flexibler Innenraum-Schutzbehälter, der den Kofferraum sauber hält – rundum verschließbar und in nahezu allen Autos einsetzbar. Er transportiert Gartenabfälle, Werkzeuge, Fahrräder, Sportausrüstung oder Kinderwagen, ohne den Laderaum zu verschmutzen oder die Innenraum-Verkleidung zu beschädigen. Die Idee für den BAGPAX kam Andrä, als er für seinen Vater Gartenabfälle wegfahren sollte. „Nach dem Entladen war der ganze Kofferraum trotz Abdeckplanen verschmutzt. Zur Krönung des Ganzen krabbelte eine dicke Spinne an der Windschutzscheibe“, beschreibt Andrä das Erlebnis, das seinen Erfindergeist anregte. Jedoch beließ er es nicht bei einem Geistesblitz. Systematisch ging er an die Umsetzung: 2004 wurde das Patent angemeldet, im Sommer 2006 ist die Markteinführung gelungen. Heute entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen BAGPAX Cargo Systems e.K. als Personengesellschaft den Universal-Laderaumschutz für PKW. Und Marvin Andrä hat noch viel vor. Mittelfristig will er mit seinem Unternehmen Markführer für Laderaumschutz in Deutschland werden, den BAGPAX weiterentwickeln, damit er auf weitere Fahrzeugarten passt, und international expandieren.


